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And Manny Makes Seven von Sean Michael (englisch) – Mannies Incorporated #3

Darum geht’s:

Adam kümmert sich mit Anfang 20 um seine 5 jüngeren Geschwister, seit seine Eltern ums Leben gekommen sind. Daneben hat er einen anstrengend Job als Dozent an der Uni. Als nun auch seine Mentorin und mütterliche Freundin stirbt, ist er völlig auf sich allein gestellt und überfordert. Zum Glück hat sie ihm ihr großes Haus und eine dicke Geldsumme vererbt und Adam kann sich Hilfe in Form der männlichen Nanny Hutch holen.

So fand ich’s:

Adam ist ständig erschöpft, schläft dauernd und ist vom Alltag völlig überfordert. Wie er in den drei Jahren vor Hutchs Auftritt über die Runden gekommen ist, wurde mir nicht klar, denn seine Mentorin Helena scheint in seinem Familienleben keine praktische Rolle gespielt zu haben und er musste auch schon vor ihrem Tod alleine mit seinen Geschwistern klarkommen.

Hutch schneit herein wie die rettende Fee, weiß alles, kann alles und hat für alles ein Patentrezept. Er ist immerhin schon Mitte 30, in Liebesdingen völlig unerfahren und scheint auch niemals ein Privatleben gehabt zu haben, weil er quasi rund um die Uhr arbeitet, seit er 18 ist.

Die emotionale Seite zwischen Hutch und Adam konnte ich nicht wirklich spüren, leider ist das nicht so mit Leben erfüllt worden, dass ich ihre Verbindung glaubhaft fand. Die meiste Zeit hatte ich das Gefühl einer “friends with benefits”-Zweckgemeinschaft, obwohl das eigentlich nicht so gemeint war.

Die Kinder fand ich sehr unrealistisch, alle waren mir zu brav und vernünftig, zu hilfsbereit, höflich und selbst die Teenager schlugen nur ansatzweise über die Stränge und waren nach 5 Minuten wieder eingefangen.

Die Handlung erschöpfte sich in Alltäglichkeiten, blieb ebenso wie die Gefühle an der Oberfläche und weder die Personen noch das, was ihnen passierte, konnten mich wirklich packen.

Wer sich nicht aufregen darf und eine sehr gefällig geschriebene und flott lesbare Geschichte sucht, der ist hiermit gut bedient. Ich fand diese Kost etwas zu leicht verdaulich, weder Handlung noch Personen gut ausgearbeitet und durchdacht und habe schon wieder vergessen, worum es eigentlich ging.

“And Manny makes Seven” ist Buch 3 der Serie Mannies Incorporated, man kann jede Geschichte aber für sich alleine lesen, da alle von unterschiedlichen Personen handeln und nur das Thema “Mannies” (= männliche Nannies) gemeinsam haben.


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Autorenseite

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