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How to Train Your Dom in Five Easy Steps von Josephine Myles (englisch)

Darum geht’s:

Nach 13 Jahren Beziehung wurde Jeff von seiner Freundin verlassen und inzwischen sieht er durchaus, dass die neu gewonnene Freiheit auch etwas für sich hat. Mit ihr durfte er seine dominante und sadistische Seite nie ausleben, was er jetzt endlich nachholen möchte. Doch noch ist er vergeblich auf der Suche nach einer Frau, mit der das möglich ist. Soll er das Angebot von Eddie doch annehmen, der ihm wenigstens das korrekte Dom-Verhalten und die Handhabung der verschiedenen Spielzeuge beibringen will und sich ihm als “Übungsobjekt” zur Verfügung stellt? Jeff ist im Gegensatz zu Eddie nicht schwul und sich sehr wohl bewusst, dass er auf die sexuelle Komponente der BDSM-Sessions nicht verzichten will. Aber sich auf ein Bier und ein informatives Gespräch mit Eddie zu treffen, kann ja erst einmal nicht schaden …

So fand ich’s:

Jeff ist begeistert davon, dass Eddie nicht nur alle seine Fantasien willig ausprobieren möchte, sondern der erfahrene Eddie hat immer noch ein paar Tipps beizusteuern und ganz offensichtlich genießt er die BDSM-Spielchen selbst mindestens genauso wie Jeff. Dass Eddie ein Mann ist, muss Jeff eben “zu Übungszwecken” vorübergehend ignorieren und nach kürzester Zeit ist es dem Leser klar, dass Jeff nicht ganz so strikt heterosexuell ist, wie er gerne hätte, denn er wirft einen Grundsatz nach dem anderen über Bord. Nur Jeff selbst wehrt sich lange gegen die Erkenntnis.

Auch wenn ich selbst so überhaupt kein Interesse in Richtung BDSM habe, fand ich doch spannend, ausführlich zu lesen, woran beide ihren Spass haben, weil immer klar gemacht wird, dass genau das, was sie tun, den beiden auch gefällt. Manchmal musste ich mir das aber doch ganz bewusst deutlich sagen, dass das so ist. Wer ein Problem mit BDSM hat, sollte wirklich die Finger von diesem Buch lassen, denn dieses zentrale Thema bestimmt absolut die häufigen, heissen Szenen voll von total versautem Sex.

Nebenbei entwickelt sich aber doch so etwas wie eine Beziehung zwischen den beiden und wir können beiden in die Köpfe schauen und miterleben, wie sie sich aufeinander zu bewegen. Das fand ich wunderbar erzählt. Jeff erkennt recht schnell, dass Eddie perfekt für ihn wäre, wenn er denn bloß eine Frau wäre. Und Eddie ist von Anfang an hingerissen von Jeff. Und doch dauert es fast 300 kurzweilige, unterhaltsame und funkensprühende Seiten bis zum Happy End.


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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