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Ich suche mir die Bücher, die ich lesen will, schon sehr sorgfältig aus und es kommt eigentlich nie vor, dass ich spontan ein Buch kaufe, von dem ich gar nichts weiß, dessen Autor mir unbekannt ist und bei dem ich nicht einmal eine vage Ahnung habe, worauf ich mich einlasse. Entsprechend selten ist es auch, dass ich ein Buch weglege, weil ich es nicht bis zum Ende schaffe.

Wenn das allerdings vorkommt, dann möchte ich dem Buch keine ganz normale Besprechung geben, als ob ich es bis zur letzten Seite gelesen hätte. Eine Begründung für meinen Abbruch und Infos darüber, was mir an dem Buch nicht gefallen hat, soll es aber doch geben. Deshalb habe ich diese Seite eingerichtet.

2018 hab ich nicht bis zum Ende gelesen


Haremsblut von Kristina Herzog -Rosenberg & Neubauer ermitteln #2

Gründe:
Ich habe nur ca. 40 % des Buches gelesen und dann abgebrochen.
Beide Handlungsstränge konnten mich nicht überzeugen und schienen mir unrealistisch und viel zu schwach motiviert.
Die verschwundene Vera reist aus einer Laune heraus nach Tunesien und ergibt sich in eine mittelalterlich anmutende Hörigkeit eines Mannes, den sie bisher nur ein einziges Mal in einem Restaurant am Nebentisch beobachtet hatte. Was sie dabei an Einschränkungen der Freiheit akzeptiert und sich schönredet, ist so absurd, dass ich das als völlig unglaubwürdig empfand.
Der Berliner Polizist Alex Rosenberg ist für den Fall der verschwundenen Vera nicht mal zuständig, sondern hilft nur für ein paar Stunden beim Aktenstudium aus. Das reicht ihm, um sein Urlaubsziel kurzfristig zu ändern, einen Streit mit seiner Freundin zu riskieren, und privat ohne offiziellen Auftrag in seiner Freizeit diesem Fall im Ausland nachzugehen. Ich hätte es verstanden, wenn er seine Erkenntnise an die zuständigen Stellen (BKA?) weitergegeben hätte, aber sein privates Engangement ist nicht nur unangebracht, sondern auch leichtsinnig, dumm und gefährlich. Auch für diesen unnötigen Alleingang fehlte mir die überzeugende Motivation.
Letztendlich habe ich das Buch nach ca. 40 % abgebrochen, weil zusätzlich zu diesen Ärgerlichkeiten die Handlung nur mäßig unterhaltsam vor sich hin plätscherte und mich nicht packen konnte.

 

2013 abgebrochen


Der Turm von Uwe Tellkamp

Genau 134 von 973 Seiten habe ich gelesen und da schon ganz klar gemerkt, dass dieses Buch im Augenblick nichts für mich ist. Ich habe nicht die Ruhe, um die ausschweifende Erzählweise zu genießen, es nervt mich nur. Ich quäle mich so durch und damit tue ich mir und auch dem Buch keinen Gefallen. Selbst die Tatsache, dass ich es im Rahmen einer Büchereulen-Leserunde zusammen mit anderen lesen wollte und sich ganz bestimmt anregende Diskussionen ergeben, konnte mich nicht dazu bringen, weiterzulesen. Denn das Buch ist auch dafür kein passender Aufhänger für mich.
Ich breche deshalb lieber ab und versuche es später irgendwann nochmal.

 

Im Jahr 2010 bin ich gescheitert an


Das Nazareth Gen von Michael Cordy

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