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Cold Feet von Jay Northcote (englisch)

Darum geht’s:

Ryan und Sam leben mit noch zwei anderen Studenten in einer Wohngemeinschaft und sind gute Freunde. Okay, Sam ist schwul und schwärmt für Ryan, traut sich aber nicht, das zuzugeben, denn Ryan schleppt eine Freundin nach der anderen an und hat sicher kein Interesse an Sam. Ryan sieht Sam mit anderen Augen, seit der seine Homosexualität öffentlich gemacht hat und Ryan weiß auch genau, dass er den ersten Schritt tun muss, denn Sam weiß nichts von Ryans neu entdeckten Gefühlen für Sam.

Kurz vor Weihnachten werden sie zu zweit alleine in einer Hütte eingeschneit und müssen bei eisiger Kälte jede Menge Zeit totschlagen. Für beide gilt: Jetzt oder nie! Oder?

So fand ich’s:

Wie alle Helden von Jay Northcotes Romanen sind auch Sam und Ryan zwei ganz normale Jungs von nebenan, sympathisch und so, wie man sie im eigenen Freundeskreis gerne hätte. Diesmal sind sie im oft thematisierten Konflikt gefangen, der es sie nicht wagen lässt, ihre Gefühle zu offenbaren, weil sie beide fürchten, mit ihren Emotionen alleine dazustehen und weil sie ihre Freundschaft nicht riskieren wollen. In der eingeschneiten Hütte wagen sich beide etwas mehr vor. Doch was wird nach ihrer Rückkehr?

Bisher fand ich alle Northcote-Bücher unkomplizierte, leichte Lektüre, die immer gute Laune machen und einem einfach eine schöne Lesezeit bescheren. Das gilt ganz genauso für “Cold Feet”. Diese Geschichte reiht sich nahtlos in die Riege der Wohlfühl-Lektüre ohne große Probleme und ohne übermäßigen Anspruch ein, die man einfach ab und zu mal braucht und die ich uneingeschränkt empfehlen kann.


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Homepage des Autors

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