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Nach Matthias Tod nähern sich Anna und ihr erstgeborener Sohn Karl wieder etwas an. Doch eine gewisse Kluft bleibt dennoch zwischen Mutter und Sohn. Nichtsdestotrotz unterstützen Anna und ihr Mann Michael – sehr zum Missfallen von Vater Leonhard – Karl bei seinem Herzensprojekt: das Berghotel auf dem Predigtstuhl. Während sich Bad Reichenhall vom ersten Weltkrieg erholt hat und mit den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise zu kämpfen hat, ziehen langsam und erst noch unbemerkt dunkle Wolken eines neuen düsteren Kapitels der Weltgeschichte auf. Die Nationalsozialisten haben die Schönheit Bayerns für sich entdeckt, breiten sich aber nicht nur als Touristen immer mehr in der Gegend aus. Auch auf die Familie Schwarzenberg kommen wieder schwierige Zeiten zu und ihr Zusammenhalt wird auf eine harte Probe gestellt.

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Zur Überraschung aller ist Michael Schwarzenberg als gemachter Mann nach Bad Reichenhall zurückgekehrt und eröffnet das Grandhotel Schwarzenberg, das schon bald das erste Haus am Platz ist. Alles was Rang und Namen hat, gibt sich im Grandhotel die Klinke in die Hand. Doch zu Michaels vollkommenem Glück fehlt noch seine große Liebe – Anna. Er ist bereit, um sie zu kämpfen. Auch Anna lässt Michaels Rückkehr nicht kalt. Sie fühlt sich immer noch zu ihm hingezogen und ist zwischen ihm und ihrem Ehemann Leonhard hin und her gerissen. Doch zu groß ist ihre Angst, ihren Sohn zu verlieren. Ob es eine Chance für Anna und Michaels Liebe gibt? Katharina Bahlow, geborene von Feil, ist auch immer noch auf der Suche nach ihrem Glück. Doch die Schatten der Vergangenheit lassen sie nicht los.

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Mitten in den Schrecken des 2. Weltkrieges verliebt sich Nellie Voss, die eine Stelle in der Buchhaltung bei 4711 bekommen hatte, in einen Mann der Kirche. Es ist eine verbotene, hoffnungslose Liebe. Zudem macht sie sich große Sorgen um ihren jüngeren Bruder, der sich den Edelweißpiraten anschließt und damit in das Visier Gestapo gerät. Im heutigen Köln eröffnet die alleinerziehende Liv im Stadtteil Ehrenfeld einen Laden für Seifen und Düfte. Nach der Trennung vom Vater ihres Kindes ist dies für sie ein Neuanfang. Doch irgendwie scheint ihr Leben mit dem Stadtviertel verwoben zu sein. Anders kann sie sich die heftige Reaktion einer älteren Dame, die sie auf der Straße trifft nicht erklären. Als die Dame Liv erblickt, kann sie ihren Schreck nicht verbergen und fängt an sie zu beschimpfen. An wen erinnert Liv sie?

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Moonbeam hat die Polizeiaktion verletzt überlebt, bei der die Basis der Gotteslegionäre gestürmt wurde. Viele ihrer Brüder und Schwestern sind dabei ums Leben gekommen. Nun wird die 17-Jährige durch einen Psychologen betreut und von einem FBI-Agenten befragt. Denn sie gehört zu den Wenigen, die über das Leben im Lager der Gotteslegionäre berichten können und es gibt noch andere Dinge, die nur sie weiß.

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts leben die beiden jungen Frauen Anna Gmeiner und Katharina von Feil  in Bad Reichenhall. Auch wenn ihre Wege sich immer wieder kreuzen, könnten ihre Lebensweisen nicht unterschiedlicher sein. Anna ist eine Häuslertochter und kämpft zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder täglich ums Überleben. Sie verliebt sich in den Salzsieder Michael, der jedoch sein Glück im fernen Amerika suchen will. Er verspricht Anna, als gemachter Mann zu ihr zurückzukehren. Als Anna nach schweren Schicksalsschlägen für sich selber sorgen muss, findet sie eine Anstellung im Familienschloss der von Feils. Doch auch hier meint es das Schicksal nicht gut mit ihr und als ihr schreckliches Unrecht geschieht, sieht sie keine andere Möglichkeit, als einen anderen Mann zu heiraten. Obwohl Katharina im Familienschloss im Wohlstand aufgewachsen ist, muss auch sie um ihr Glück kämpfen. Gefangen in einer unglücklichen Ehe, versucht sie aus den Zwängen der Gesellschaft auszubrechen.

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Nach der schweren Zeit in Berlin und Paris hatte Sophia ihre Chance, die ihr Helena Rubinstein in New York bot, beim Schopfe gepackt und blühte in Amerika wieder so richtig auf. Doch auch dieses Glück bekam mit der Zeit Risse. Als ein mysteriöser Brief in Paris eine neue Hoffnung in ihr weckt, macht sie sich auf die Suche nach ihrem totgeglaubten Sohn. Auch beruflich muss sie sich neu orientieren und kommt bei der Erzfeindin ihrer ehemaligen Chefin unter und gerät zwischen die Fronten inmitten des als „Puderkrieg“ bekannten Konkurrenzkampfs zwischen Helena Rubinstein und Elisabeth Arden.

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Mary, die jüngste von vier Bauerntöchtern, ist ein bisschen anders als ihre Schwestern. Ihre Haare haben die Farbe von Milch und sie trägt das Herz auf der Zunge. Obwohl das Leben auf dem Bauernhof sehr hart ist und der cholerische Vater immer wieder seine Wut an den Mädchen und auch am eigenen Vater auslässt, behält Mary ihr sonniges Gemüt und erfreut sich an der Natur. Als sie von ihrem Vater regelrecht an den Ortspfarrer „vermietet“ wird, damit sie sich um die kranke Pfarrersgattin kümmern kann, ändert sich Marys Leben schlagartig. Vom Bauernhof an harte Arbeit gewohnt, bereiten ihr die Aufgaben im Pfarrhaus überhaupt keine Probleme. Dennoch leidet sie an Heimweh und sie sehnt sich zurück zu ihrer Familie, vor allem zu ihrem Großvater, zu dem sie ein besonderes Verhältnis hat. Doch der Pfarrer ist unerbittlich und lässt sie nicht gehen und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

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Sophia wächst in Berlin als Tochter eines Drogeriebesitzers auf. Sie ist schon als Kind von Chemie fasziniert und stellt mit 13 Jahren ihre eigene Gesichtscrème her. Auch ihr strenger und sehr konservativer Vater sieht das Potential seiner Tochter und lässt sie studieren, was in den 1920er Jahren für ein Mädchen noch eine Ausnahme ist. Als sie sich auf ihren Dozenten einlässt und ungewollt schwanger wird, ändert sich jedoch alles. Von ihrer vermeintlichen Liebe verraten und vom Vater verstoßen und aus dem Elternhaus verbannt, kommt Sophia bei ihrer besten Freundin Henny unter, die als Nackttänzerin arbeitet. Als Henny ein Engagement in Paris bekommt, begleitet Sophia sie und schöpft Hoffnung auf einen Neuanfang. Doch auch in Paris sind die Wege sehr steinig und holperig und immer wieder meint es das Schicksal alles andere als gut mit ihr.

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Emmeline lebt mit ihrem Vater auf einer einsamen Insel im Atlantik. Sie ernähren sich hauptsächlich von dem, was die Natur hergibt. Ab und zu finden die beiden „Schatztruhen“, schwarze Kisten, in denen auch ab und an Kleidung für Emmeline mit dabei ist. Emmeline glaubt daran, dass Meerjungfrauen ihnen diese Schätze bringen. Auch sonst lebt sie in einer Art Märchenwelt, die ihr Vater anhand von Geschichten, die er ihr erzählt, aufbaut. Sein großes Geheimnis sind jedoch geheimnisvolle Fläschchen, die er in selbst gezimmerten Schubladen aufbewahrt. Diese Fläschchen enthalten Duftpapiere. So nennt Emmeline die kleinen Papierrollen, die ihr Vater mit einem seltsamen Apparat herstellt, in die Flaschen rein tut und diese mit einem Wachspfropfen verschließt. Doch langsam beginnt diese scheinbar heile Welt zu bröckeln und Emmeline muss herausfinden, wer sie wirklich ist.

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Herr Origami heißt eigentlich Kurogiku-sensei (also Meister Kurogiku). Dieser Name bedeutet schwarze Chrysantheme. Die Chrysantheme wiederum ist in Japan eine heilige Blume und symbolisiert Freude, Lachen und Ewigkeit. Trotz seines Namens ist Meister Kurogiku ein sehr stiller und in sich gekehrter Mann, der als junger Mann auf der Suche nach einer geheimnisvollen Frau von Japan nach Italien reiste. Obwohl er seine große Liebe nicht gefunden hat, bleibt in der Toskana. Seine Tage verbringt er mit Meditationen und der Herstellung von Washi, dem traditionellen Papier, das für die japanische Faltkunst Origami verwendet wird. Seine Ruhe wird durch einen jungen Uhrmacher gestört, der ein Domizil sucht, um eine hochkomplizierte Uhr entwickeln zu können. Ob die beiden ungleichen Männer, die in scheinbar unterschiedlichen Welten leben, zueinander finden können?

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Sam muss man einfach gern haben. Er ist doch ein ganz normaler Junge, der in die Schule kommt und Freunde finden möchte. Doch seine Augen machen den Menschen Angst. Er leidet an okularem Albinismus, das heißt seine Pupillen sind rot. Die Unsicherheit seiner Mitmenschen geht sogar so weit, dass seine Mutter kämpfen muss, dass er an der katholischen Schule der Gemeinde seiner Eltern aufgenommen wird. Seine Augen bringen ihm sehr schnell den Spottnamen „Teufelsjunge“ ein. Als Außenseiter wird er gehänselt und schikaniert. Als Ernie als erster afroamerikanischer Junge und die quirlige Mickie an Sams Schule kommen, ändert sich auch sein Leben. Die drei werden Freunde und trotzen gemeinsam so mancher Schwierigkeit. Diese Jahre prägen Sam sehr und beeinflussen ihn auch noch im Erwachsenenalter. Um das Leben nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten zu können, muss er mit der Vergangenheit abschließen und sich seiner eigenen inneren Kraft bewusst werden.

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Monsieur Mounk lebt alleine am Rande eines französischen Dorfes und hat so gut wie zu niemandem Kontakt. Er gilt als seltsamer Kauz und die Dorfbewohner sind ihm gegenüber sehr misstrauisch. Das stört die kleine Yvette, die mit ihrer Mutter im Tanzhaus „Rotes Haus“ lebt, aber nicht im Geringsten. Mit ihrer kindlichen Neugierde und ihrer unerschöpflichen Fantasie erobert sie Monsieur Mounks Herz im Nu und findet in ihm einen väterlichen Freund. Als das Tanzhaus geschlossen wird und die Betreiberin Madame Odette und ihre Tanzmädchen nicht mehr wissen wohin, entpuppt sich Monsieur Mounk als Retter in der Not und nimmt kurzerhand die ganze Tanztruppe bei sich auf. Das bringt natürlich Leben in die sonst so stille und gar einsame Bude und stellt nicht nur Monsieur Mounks Leben auf den Kopf.

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