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Herr Origami heißt eigentlich Kurogiku-sensei (also Meister Kurogiku). Dieser Name bedeutet schwarze Chrysantheme. Die Chrysantheme wiederum ist in Japan eine heilige Blume und symbolisiert Freude, Lachen und Ewigkeit. Trotz seines Namens ist Meister Kurogiku ein sehr stiller und in sich gekehrter Mann, der als junger Mann auf der Suche nach einer geheimnisvollen Frau von Japan nach Italien reiste. Obwohl er seine große Liebe nicht gefunden hat, bleibt in der Toskana. Seine Tage verbringt er mit Meditationen und der Herstellung von Washi, dem traditionellen Papier, das für die japanische Faltkunst Origami verwendet wird. Seine Ruhe wird durch einen jungen Uhrmacher gestört, der ein Domizil sucht, um eine hochkomplizierte Uhr entwickeln zu können. Ob die beiden ungleichen Männer, die in scheinbar unterschiedlichen Welten leben, zueinander finden können?

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Sam muss man einfach gern haben. Er ist doch ein ganz normaler Junge, der in die Schule kommt und Freunde finden möchte. Doch seine Augen machen den Menschen Angst. Er leidet an okularem Albinismus, das heißt seine Pupillen sind rot. Die Unsicherheit seiner Mitmenschen geht sogar so weit, dass seine Mutter kämpfen muss, dass er an der katholischen Schule der Gemeinde seiner Eltern aufgenommen wird. Seine Augen bringen ihm sehr schnell den Spottnamen „Teufelsjunge“ ein. Als Außenseiter wird er gehänselt und schikaniert. Als Ernie als erster afroamerikanischer Junge und die quirlige Mickie an Sams Schule kommen, ändert sich auch sein Leben. Die drei werden Freunde und trotzen gemeinsam so mancher Schwierigkeit. Diese Jahre prägen Sam sehr und beeinflussen ihn auch noch im Erwachsenenalter. Um das Leben nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten zu können, muss er mit der Vergangenheit abschließen und sich seiner eigenen inneren Kraft bewusst werden.

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Monsieur Mounk lebt alleine am Rande eines französischen Dorfes und hat so gut wie zu niemandem Kontakt. Er gilt als seltsamer Kauz und die Dorfbewohner sind ihm gegenüber sehr misstrauisch. Das stört die kleine Yvette, die mit ihrer Mutter im Tanzhaus „Rotes Haus“ lebt, aber nicht im Geringsten. Mit ihrer kindlichen Neugierde und ihrer unerschöpflichen Fantasie erobert sie Monsieur Mounks Herz im Nu und findet in ihm einen väterlichen Freund. Als das Tanzhaus geschlossen wird und die Betreiberin Madame Odette und ihre Tanzmädchen nicht mehr wissen wohin, entpuppt sich Monsieur Mounk als Retter in der Not und nimmt kurzerhand die ganze Tanztruppe bei sich auf. Das bringt natürlich Leben in die sonst so stille und gar einsame Bude und stellt nicht nur Monsieur Mounks Leben auf den Kopf.

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Ivy, eine junge New Yorkerin, konnte es nie verwinden, dass ihre Mutter als sie selber zehn Jahre alt war von einem Moment auf den anderen einfach so verschwand. In ihrer Ratlosigkeit und Trauer entwickelte das Mädchen ein außergewöhnliches Hobby: Sie sammelt Dinge, die andere Menschen auf den Straßen verloren haben, ein und erfindet ihre eigenen Geschichten zu diesen Dingen. Sie beginnt auch über die gefundenen Gegenstände zu recherchieren und entwickelt ihre Methoden so weit, dass aus dem eigentümlichen Zeitvertreib sogar ihr Beruf wird. Als ihr Vater wieder heiraten und daher die Mutter für tot erklären lassen möchte, gerät das Gemütskonstrukt, dass sich Ivy aufgebaut hatte ins Wanken und sie macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter und somit auch auf die Suche nach sich selbst.

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Der Opa von Johannes, Jakob, Philipp und Simon lebte schon einige Zeit dement im Pflegeheim. Nun ist er gestorben und entgegen seinem Grundsatz, die Vergangenheit ruhen zu lassen, hinterlässt er seinen Enkeln eine Schachtel mit Erinnerungsstücken und seinem Tagebuch. Auch die Menschen, die sich zum Erstaunen der Enkel an Opas Grab versammeln, geben ihnen zu denken. Was hatte Opa zu verbergen? Die Enkelsöhne machen sich daran, Licht in Opas Vergangenheit zu bringen.

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Frankfurt 1963: Evas brave und gutherzige Eltern betreiben eine bürgerliche Gastwirtschaft, das "Deutsche Haus". Evas ältere Schwester Annegret und der viel jüngere Bruder Stefan wohnen ebenfalls noch zuhause. Eva hofft auf einen Heiratsantrag des vermögenden Jürgen, auch wenn sie befürchtet, für seine feine Familie nicht gut genug zu sein. Sie arbeitet als Übersetzerin für Polnisch, hat bisher aber nur Verträge übersetzt. Doch nun soll sie bei Zeugenaussagen im Auschwitz-Prozess dolmetschen. Eva hat keine Ahnung, auf was sie sich da einlässt.

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Sabine Weigand lässt sich von starken Frauen aus der Vergangenheit zu ihren historischen Romanen inspirieren. Und manchmal kommt ihr auch der Zufall zu Hilfe und lässt sie auf die Schicksale von Frauen stoßen, die es wert sind, in einem Roman erzählt zu werden. So geschehen auch bei “Die englische Fürstin”, denn eine Fahrt des Schwabacher […]

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Stella wächst ohne Mutter auf, doch der Vater, Verwalter auf einem großen holsteinischen Gutshof, kümmert sich liebevoll um sie. Und Florentine, die Köchin des Gutshofs, ersetzt ihr die Mutter, so gut es geht. Lorenzo lebt in der italienischen Romagna-Region. Die einzige Perspektive, die der Jugendliche hat, ist die schwere Arbeit als Landarbeiter. Aber die schöne Giuseppina, in die Lorenzo verliebt ist, scheint sich daran nicht zu stören. Doch es bleibt nicht friedlich und behütet, sondern sowohl Stella als auch Lorenzo erfahren die Auswirkungen des ersten Weltkrieges ganz persönlich. In den 1920er Jahren verschlägt es beide nach Hamburg, wo sie aufeinandertreffen und in einer bunten Hausgemeinschaft im Hamburger Kiez landen.

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Die Truppe der Pariser Ermittler auf dem Abstellgleis bekommt Verstärkung. D’Artagnan stößt direkt aus dem 17. Jahrhundert ... oder nein, besser gesagt kommt Capitaine Saint-Lo direkt aus der Psychiatrie zu ihnen und fügt sich perfekt in die Brigade ein. Der Auftrag, den Mord an einem hohen Polizeibeamten zu untersuchen, erweist sich in mehrerer Hinsicht als schwierig. Und doch nimmt das Revier der schrägen Vögel diese Ermittlung ernst und stürzt sich engagiert auf diese Aufgabe.

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Die Hamburgerinnen Clara, Vicky und Rachel sind beste Freundinnen. Als alle drei zusammen ihren Liebeskummer ertränken, entsteht die Idee, auf Wangerooge einen Neuanfang zu wagen. Sie möchten ein Liebeskummer-Hotel eröffnen und ersteigern aus dieser Laune heraus im Internet eine heruntergekommene Dorfschule. Natürlich haben sie bei dieser Spontanaktion die eine oder andere Fußangel übersehen und der grummelige Schäfer, der seine Schafe jeden Tag über den Schulhof treibt, ist ebenfalls ein Ärgernis.

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Naomi verbringt wieder mal den Sommer im Haus ihres Vaters auf der griechischen Insel Hydra. Sie freundet sich mit der etwas jüngeren Samantha an und durchstreift mit ihr die Insel. Als sie einen verwahrlosten Mann schlafend am Strand finden, beschließe sie, dem syrischen Flüchtling zu helfen. Und Naomi hat einen genialen Plan.

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In Berlin treffen sich Wirtschaftsbosse und Politiker zu einem Sondergipfel, um die immer prekärer werdende Lage zu besprechen. Draußen in den Straßen der Hauptstadt demonstriert die Bevölkerung gegen die ungerechte Verteilung des Wohlstands. Der Nobelpreisträger Herbert Thompson hat eine Rede vorbereitet, die bei den Reichen und Mächtigen einschlagen wird wie eine Bombe. Doch auf dem Weg zum Sondergipfel, bei dem er die Rede halten wird, stirbt er bei einem Autounfall. Der angehende Krankenpflegen Jan Wutte hat beobachtet, dass das kein gewöhnlicher Unfall war - nun behandelt die Polizei ihn als Verdächtigen und mysteriöse Männer trachten ihm nach dem Leben.

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Nach vielen Jahren im Gefängnis ist Ariane, genannt Nane, endlich auf Bewährung frei. Ihre Schwester Birgit hilft ihr mit Wohnung und Job, doch ihre andere Schwester Pia möchte am liebsten überhaupt keinen Kontakt mehr zu Nane haben. Obwohl sie ihre Strafe verbüßt hat, hat Nane sich selbst noch nicht vergeben. Sie braucht endgültig Klarheit über die Einzelheiten der Mordtat, die sie begangen hat und dabei können ihr nur ihre Schwester Pia und deren Mann Thomas helfen. Und wenn Pia und Thomas sich weigern, die Vergangenheit wieder aufzurollen, dann muss Nane sie eben dazu zwingen.

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