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Ein schwerer Schicksalsschlag zieht Dot den Boden unter den Füßen weg. Ihr einziger Anker ist ihre Arbeit im Londoner Fundbüro. Es gibt für sie nichts Schöneres, jemandem einen verlorenen Gegenstand wiedergeben zu können. Sie vergräbt sich so sehr in die Arbeit, dass sie nicht bemerkt, wie sie sich immer mehr selbst verliert. Erst als ein älterer Herr verzweifelt nach seiner Tasche sucht, in der sich ein wertvolles Andenken an seine verstorbene Frau befindet, gerät ein Stein ins Rollen, der Dots Leben verändern wird.

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Im Hamburg des Jahres 1955 hat Köchin Nina das Gefühl, keine Zukunft zu haben. Sie darf nur Gemüse schnippeln und die anspruchsvolleren Aufgaben werden den männlichen Köchen zugeteilt. Mit der mütterlichen Freundin Henni bewohnt sie eine düstere, kleine Kellerwohnung, die gerade mit dem Nötigsten ausgestattet ist. Als ihr ein italienischer Gast anbietet, für sie eine Stelle im Grand Hotel in Rimini zu organisieren, packt sie kurz entschlossen ihre wenigen Sachen und Henni und macht sich auf nach Italien.

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Ivy Ferguson ist auf der Isle of Skye aufgewachsen. Nach einer schwierigen Kindheit hat sie jedoch schon die erste Gelegenheit genutzt, die Insel zu verlassen und aufs Festland zu ziehen. Dennoch ist sie heute noch von der rauen Natur auf der Insel fasziniert und nimmt mit gemischten Gefühlen den Auftrag an, die Antiquitäten im Ardmore Castle zu überprüfen. Der griesgrämige Schlossherr macht ihren Job alles andere als leicht. Unterstützung bekommt sie jedoch von seinem Neffen Calum, der auch ihr Herz schneller schlagen lässt. Als dann durch ihre Recherchen ein unfassbares Geheimnis aufgedeckt wird, erscheint ihre Familiengeschichte in einem ganz neuen Licht und muss neu geschrieben werden.

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Ellyn lebt mit ihrer Familie in sehr ärmlichen Verhältnissen im England des 16. Jahrhunderts. Harte Feldarbeit bestimmt den Alltag des Mädchens. Nur das Singen mit ihrer Mutter schenkt ihr ein klein wenig Freude. Als sie eines Tages auf dem Weg zum Markt in der Kirche einen Chor singen hört, wird dem Mädchen bewusst, dass es im Leben noch einiges mehr gibt und neue Träume werden entfacht. Mit einem Trick schleicht sie sich in die Knaben-Singschule ein und entdeckt eine komplett neue Welt.

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Spitzbergen – ein besonderer Ort, gefühlt am Ende der Welt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Menschen, die ihr altes Leben hinter sich lassen wollen, gerade hier neu anfangen möchten. Da ist zum Beispiel Martin, der deutsche Mikrobiologe, der sich erhofft, in der neuen Umgebung über seine gescheiterte Ehe hinwegzukommen. Er trifft auf seine Landsmännin Rebecca, die jedoch ein großes Geheimnis um ihre Vergangenheit zu machen scheint. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Doch Rebeccas unausgesprochene Geschichte steht zwischen den beiden und wird erst recht zum Thema, als eine Kollegin von Martin mit einer Kopfverletzung tot aufgefunden wird. Hat dieser tragische Todesfall etwas mit Rebeccas Vergangenheit zu tun?

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Als 1907 die Besitzer von Highbury House die berühmte Landschaftsarchitektin Venetia Smith engagieren, um den Garten des Herrenhauses anlegen zu lassen, ahnt niemand, dass er zum Schicksalsort von fünf Frauen aus drei Epochen werden wird. Highbury House ist der letzte Garten, den Venetia Smith in England gestaltete, bevor sie aus unbekannten Gründen nach Amerika auswanderte. Sie hinterließ jedoch eine einzigartige Gartenanlage, die noch viele Generationen in ihren Bann ziehen wird. Während des 2. Weltkriegs dient Highbury House als Lazarett. Als die Landarmee auch den Garten zu annektieren versucht, setzt die Hausherrin Diana alles daran, das prachtvolle Anwesen zu erhalten. Auch weitere Kriegswirren und Schicksalsschläge machen nicht halt vor dem Landsitz und Diana, ihre Köchin Stella und Beth, die in der Landarmee dient, müssen für die Zukunft kämpfen und ihren persönlichen Weg finden. Im Jahr 2020 bekommt die junge Gärtnerin Emma den Auftrag, den inzwischen verwitterten Garten wieder instand zu stellen. Auf der Suche nach Hinweisen, wie der Garten früher ausgesehen hatte, findet Emma eine alte Skizze, die von Venetia Smith stammen muss. In der oberen Ecke steht ein Name – Celeste, der nirgends sonst erwähnt wird und alle vor ein Rätsel stellt.

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Die Schriftstellerin Flora lebt mit ihrer kleinen Tochter in New York. Als das kleine Mädchen auf mysteriöse Weise aus der Wohnung verschwindet, bricht Floras Welt zusammen und es beschleicht sie der Verdacht, dass jemand ein böses Spiel mit ihr treibt und ihr Leben auf den Kopf stellen will. In ihrer Verzweiflung steigt sie auf das Dach ihres Wohnhauses. Schritt für Schritt nähert sie sich der Dachkante… bis sie eine unbekannte Stimme hört. Gleichzeitig sitzt in Paris der erfolgreiche Autor Romain Ozorski an seinem Schreibtisch und kann es nicht fassen, dass die Hauptfigur seines aktuellen Romans dabei ist, sich auf dem Dach eines Hochhauses das Leben zu nehmen.

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Veronica McCreedy, 86 Jahre alt, wohlhabend, lebt allein auf ihrem Anwesen in Schottland. Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt hat sie durch ihre Haushälterin Eileen. Es scheint, als ob Veronica ihr Herz fest verschlossen hat. Ob sie auch darum offenstehende Türen nicht leiden kann? Obwohl sie jemand ist, der anscheinend weiß, was er will, gibt es doch eine Leere in ihrem Leben und sie weiß nicht, was sie mit ihrem Vermögen anstellen könnte. Fasziniert von einer TV-Dokumentation über Pinguine, setzt sie sich in den Kopf, in die Antarktis zu reisen und sich die putzigen Tiere vor Ort anzuschauen. Das Forscherteam von Locket Island ist alles andere als begeistert und versucht alles, Veronica die Reise auszureden. Doch ohne Erfolg…. Veronica macht sich auf in die Antarktis, wo nicht nur das Leben der Forscher auf den Kopf gestellt werden wird.  

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Miyu ist eine introvertierte, junge und alleinstehende Frau. Der Umgang mit anderen Menschen fällt ihr sehr schwer und sie fühlt sich oft einsam. Als sie an einem verregneten Tag einen kleinen Kater am Straßenrand findet, nimmt sie ihn kurzerhand bei sich auf und tauft ihn Chobi. Der kleine Kater schafft es, Miyus Wohnung mit Leben zu füllen und sie viel weniger allein fühlen zu lassen. Auch für Chobi beginnt ein neues Leben. Und während Miyu tagsüber arbeitet, streunt er durch die Nachbarschaft und begegnet so manch anderem Vierbeiner und deren menschlichen Freunden. Das moderne Leben hält für Mensch und Tier so einige Hürden bereit. In vier Geschichten wird erzählt wie tröstlich und wertvoll eine Verbindung zwischen Mensch und Tier ist und was für eine Bereicherung solch vierbeinige Weggefährten sein können.

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Anfang des 20. Jahrhunderts findet die betagte Amme Reija ein Baby unter einer Brücke. Der Säugling ist von einem Bienenschwarm umhüllt, was das Misstrauen der abergläubischen Bewohner von Linares weckt. Doch Reija nimmt den kleinen Jungen mit zur Hacienda von Francisco und Beatriz Morales. Sie nennen ihn Simonopio und trotz des Argwohns der Mitarbeiter und Dorfbewohner, nehmen sie ihn in ihrer Familie auf und lieben ihn wie ein eigenes Kind. Auch als Simonopio heranwächst, verlassen ihn die Bienen nie. Er scheint eine besondere Verbindung zur Natur zu haben, die jedoch ein Mysterium bleibt. Während der spanischen Grippe kann er durch seine besondere Gabe die Familie vor großem Leid bewahren. Trotzdem kann er immer noch nicht alle Dorfbewohner von sich überzeugen. Im Gegenteil: das Misstrauen und vor allem die Missgunst nehmen weiter zu.

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Richie plagt sich mit drei Jobs durchs Leben, hat trotzdem Schulden und es hat sich für ihn nicht ausgezahlt, immer schön brav ein durchschnittliches Leben zu führen. Eines Tages ist das Maß voll - er lässt die Tageseinnahmen seines Tankstellenjobs mitgehen und das Auto einer Frau, die gerade auf der Tankstellentoilette ist. Dass er dabei versehentlich den auf der Rückbank schlafenden Teenagersohn Leon entführt, merkt er erst eine Weile später. Leon hat auch keine Lust auf sein bisheriges Leben und hängt sich an Richie auf seiner Flucht einfach dran.

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Die Radiomoderatorin Yui hat beim Tsunami von 2011 ihre Mutter und ihre kleine Tochter verloren. Ein paar Jahre später hört sie von einer Telefonzelle, die in einem Garten am Meer steht. Sobald man den Hörer abnimmt, hört man den Wind und wenn man ganz genau lauscht, kann man auch die Stimmen der verstorbenen Angehörigen hören und mit ihnen sprechen. Auch Yui macht sich auf den Weg zu dieser Telefonzelle, ohne selbst zu wissen, was sie von der Reise erwartet. Dort trifft sie den Arzt Takeshi, der auch mit Schatten aus der Vergangenheit zu kämpfen hat. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch und sie beschließen, regelmäßig zusammen den Garten zu besuchen. Gemeinsam finden sie einen Weg, wieder Lebensmut zu schöpfen. Als ein Unwetter droht, den Garten und die Telefonzelle zu zerstören, zögert Yui nicht lange und macht sich auf, um das Telefon des Windes zu retten.

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Herr Origami heißt eigentlich Kurogiku-sensei (also Meister Kurogiku). Dieser Name bedeutet schwarze Chrysantheme. Die Chrysantheme wiederum ist in Japan eine heilige Blume und symbolisiert Freude, Lachen und Ewigkeit. Trotz seines Namens ist Meister Kurogiku ein sehr stiller und in sich gekehrter Mann, der als junger Mann auf der Suche nach einer geheimnisvollen Frau von Japan nach Italien reiste. Obwohl er seine große Liebe nicht gefunden hat, bleibt in der Toskana. Seine Tage verbringt er mit Meditationen und der Herstellung von Washi, dem traditionellen Papier, das für die japanische Faltkunst Origami verwendet wird. Seine Ruhe wird durch einen jungen Uhrmacher gestört, der ein Domizil sucht, um eine hochkomplizierte Uhr entwickeln zu können. Ob die beiden ungleichen Männer, die in scheinbar unterschiedlichen Welten leben, zueinander finden können?

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