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Miyu ist eine introvertierte, junge und alleinstehende Frau. Der Umgang mit anderen Menschen fällt ihr sehr schwer und sie fühlt sich oft einsam. Als sie an einem verregneten Tag einen kleinen Kater am Straßenrand findet, nimmt sie ihn kurzerhand bei sich auf und tauft ihn Chobi. Der kleine Kater schafft es, Miyus Wohnung mit Leben zu füllen und sie viel weniger allein fühlen zu lassen. Auch für Chobi beginnt ein neues Leben. Und während Miyu tagsüber arbeitet, streunt er durch die Nachbarschaft und begegnet so manch anderem Vierbeiner und deren menschlichen Freunden. Das moderne Leben hält für Mensch und Tier so einige Hürden bereit. In vier Geschichten wird erzählt wie tröstlich und wertvoll eine Verbindung zwischen Mensch und Tier ist und was für eine Bereicherung solch vierbeinige Weggefährten sein können.

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Die Radiomoderatorin Yui hat beim Tsunami von 2011 ihre Mutter und ihre kleine Tochter verloren. Ein paar Jahre später hört sie von einer Telefonzelle, die in einem Garten am Meer steht. Sobald man den Hörer abnimmt, hört man den Wind und wenn man ganz genau lauscht, kann man auch die Stimmen der verstorbenen Angehörigen hören und mit ihnen sprechen. Auch Yui macht sich auf den Weg zu dieser Telefonzelle, ohne selbst zu wissen, was sie von der Reise erwartet. Dort trifft sie den Arzt Takeshi, der auch mit Schatten aus der Vergangenheit zu kämpfen hat. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch und sie beschließen, regelmäßig zusammen den Garten zu besuchen. Gemeinsam finden sie einen Weg, wieder Lebensmut zu schöpfen. Als ein Unwetter droht, den Garten und die Telefonzelle zu zerstören, zögert Yui nicht lange und macht sich auf, um das Telefon des Windes zu retten.

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Obwohl sich die Archäologie-Studentin Leo immer schon irgendwie fremd fühlte, kann sie ihrer Großmutter erst nicht glauben, als diese ihr am 20. Geburtstag das Geheimnis ihrer Herkunft verrät. Leos Familie stammt von einem alten Schamanenvolk aus dem mittleren Orient ab. Bereits vor Jahrtausenden verehrten die sogenannten Vogelmenschen den Geier als das heiligste aller Wesen und kämpfte mit dessen Hilfe um das Wohl der Bevölkerung.

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„Die Sonnengäng“, so nennen sich die fünf Seniorinnen und Senioren, die sich im Speisesaal des Altersheims „Abendrot“ im Zürcher Oberland den Tisch Nr. 11 teilen. Doch wirklich glücklich ist im streng geführten Heim keiner der fünf Freunde. Daher ist die Vorstellung, der todkranken Maria den letzten Wunsch nach einer weissen Weihnacht in den Bergen zu erfüllen und so eine Zeitlang dem Heimalltag zu entkommen, sehr verführerisch. Hans, der ehemalige Primarschullehrer, die pensionierte Putzfrau Frida, Inge, eine Dame von Welt und Luky, der an Narkolepsie leidet, sind sich rasch einig, dass sie ihrer Freundin Maria diese letzte Freude bereiten wollen. Doch woher bekommen sie das Geld, das sie für das Chalet in den Bergen benötigen? Hans entwickelt einen abenteuerlichen Plan und ein paar Tage später wird eine Bijouterie von einem Samichlaus und zwei Schmutzlis überfallen. Hans‘ Plan hat jedoch einige Schwächen und so beginnt eine turbulente Flucht quer durch die Schweiz.

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Mary, die jüngste von vier Bauerntöchtern, ist ein bisschen anders als ihre Schwestern. Ihre Haare haben die Farbe von Milch und sie trägt das Herz auf der Zunge. Obwohl das Leben auf dem Bauernhof sehr hart ist und der cholerische Vater immer wieder seine Wut an den Mädchen und auch am eigenen Vater auslässt, behält Mary ihr sonniges Gemüt und erfreut sich an der Natur. Als sie von ihrem Vater regelrecht an den Ortspfarrer „vermietet“ wird, damit sie sich um die kranke Pfarrersgattin kümmern kann, ändert sich Marys Leben schlagartig. Vom Bauernhof an harte Arbeit gewohnt, bereiten ihr die Aufgaben im Pfarrhaus überhaupt keine Probleme. Dennoch leidet sie an Heimweh und sie sehnt sich zurück zu ihrer Familie, vor allem zu ihrem Großvater, zu dem sie ein besonderes Verhältnis hat. Doch der Pfarrer ist unerbittlich und lässt sie nicht gehen und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

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