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England im Jahr 1890. Animant versinkt am liebsten in der Welt der Bücher, um das reale Leben auszublenden – vor allem auch, um ihrer Mutter aus dem Weg zu gehen, die nichts anderes im Sinn hat, als ihre Tochter unter die Haube zu bekommen. Da kommt Animant das Angebot ihres Onkels gerade recht. Er bietet ihr für einen Monat die Stelle als Bibliothekarsassistentin an der Universitätsbibliothek in London an. Um aus den Hochzeitsplänen ihrer Mutter auszubrechen, nimmt die junge Frau sogar den als mürrisch und verschroben bekannten Mr. Reed als Chef in Kauf. Nicht ahnend, dass ihre Gefühlswelt komplett auf den Kopf gestellt wird, reist Animant voller Tatendrang nach London.

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Berlin in den 1920er Jahren. Edgar studiert Jura, wie sein Vater es möchte, und wohnt bei seiner Tante, die ein strenges Auge auf ihn hat. Nur heimlich begeistert er sich für den Kommunismus und seinen Traum, sich als Journalist politisch zu engagieren. Als er von seinem Mitbewohner in einen Jazzclub mitgeschleppt wird, ist er sofort von dem brillant gespielte Saxophonsolo fasziniert - und für den jungen Mann hinter dem Instrument.

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Seine Neugier büßt der Obdachlose mit dem Schreck seines Lebens. Als er den Tresor in der ungenutzten Lagerhalle öffnet, starrt ihm eine mumifizierte Leiche entgegen. Neben Emmerich und seinem üblichen Assistenten Winter soll diesmal auch auf Weisung des Chefs der Psychoanalytiker Adler mit ermitteln, was Emmerich ziemlich irritiert. Genauso wie die Tatsache, dass die Inflation inzwischen galoppiert und nicht nur seine geliebten Zigaretten ein Vermögen kosten.

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Leopold von Herzfeldt hat noch nicht mal seinen Dienst als Kriminalinspektor in Wien offiziell angetreten, da trifft er am Fundort einer weiblichen Leiche auf seine Kollegen. Und macht sich mit seinen modernen Ermittlungsmethoden gleich unbeliebt als besserwisserischer Piefke. Als er sich erst einmal um einen vermeintlichen Selbstmord kümmern soll, lernt er auf den schrulligen Totengräber des Zentralfriedhofes kennen, der alles über Tod und Sterben weiß - und Leopold zwar grummelnd, aber doch kompetent hilft.

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Am Rande Berlins ist Paula Blohm in wohlhabenden Verhältnissen groß geworden und konnte dank ihres amerikanischen Vaters in die USA emigrieren. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kehrt sie als Teil der US-Streitkräfte nach Europa zurück und soll in einem Camp nahe Frankfurt Befragungen durchführen. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf Johann Kupfer, der behauptet, einer der erfolgreichsten Spione zu sein, doch mal zweifelt, ob er es ist, der sich hinter dem Decknamen "Sieben" versteckt hat.

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Man schreibt das Jahr 1815. Rebekka lebt mit ihrer Familie in einer Amisch-Gemeinde in der Pfalz. Ihre kleine Welt ist wohlgeordnet, geprägt von einem arbeitsamen und religiösen Alltag und sie soll schon bald heiraten. Als ein Fremder im Dorf auftaucht, weckt dieser unbekannte Gefühle und Sehnsüchte in ihr. Doch die meisten Gemeindemitglieder, allen voran ihr Vater Joseph, trauen diesem Daniel nicht und er muss sich erst als würdiges Gemeindemitglied beweisen. Dennoch ahnt niemand sein Geheimnis, welches ihn schlussendlich zur Gemeinde geführt hat. Als 1816 das „Jahr ohne Sommer“ eine Hungersnot über das Land bringt, stehen die Gemeindemitglieder vor einer großen Entscheidung. Sind sie bereit in Amerika ihr Glück zu versuchen und dort ein neues Leben aufzubauen?

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Die Halbwaise Mary zieht gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit ihrem Vater, dem Wunderheiler und Prediger Joshua Jerobe, in einem Planwagen durch die Prärie. Sie träumt von einem Leben an einem festen Ort. Dieser Wunsch wird ihr aber erst erfüllt, als sich der Vater lebensgefährlich verletzt und sich dann durchringt, eine Stelle als Lehrer für indianische Waisenkinder anzunehmen. Mary ist glücklich, endlich ein festes Zuhause zu haben und blüht in dem kleinen Dorf richtiggehend auf. Als sie sich in das Halbblut Timothy verliebt, wird sie mit neuen Problemen und Widerständen konfrontiert.

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Jähzornig und erbarmungslos soll er sein, dieser Kronprinz Joclyn, den Lord Jamie heiraten soll. Der freundliche, zurückhaltende und geradlinige junge Mann ist mit den Intrigen am Hof heillos überfordert und ihm mangelt es an Selbstbewusstsein. Dass Kronprinz Joclyn sich ihm gegenüber von einer freundlicheren Seite zeigt, als Jamie erwartet hatte, kann eigentlich nur ein Trick sein. Und doch fängt Jamie an, seinen stattlichen Verlobten mit anderen Augen zu sehen.

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Man schreibt das Jahr 1894. Vor etwas mehr als zwei Jahren kam Charlotte, eine junge Frau aus Berlin, als Gouvernante nach England. Im Rahmen dieser Tätigkeit und der damit verbundenen rätselhaften Ereignisse lernt sie damals ihren heutigen Ehemann, Tom Ashdown, kennen. Mittlerweile leben die beiden in London und mit einem gemeinsamen Kind wäre ihr Eheglück perfekt. Doch nach zwei Jahren überschattet dieser unerfüllte Wunsch das Zusammensein und es fällt beiden schwer, den anderen darauf anzusprechen. Da kommt Tom ein neues Buchprojekt über mystische Orte in London gerade recht und beide stürzen sich in die Arbeit, nichtsahnend, dass sie sich damit in große Gefahr begeben.

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Marlene Lindow ist erst sechs Jahre, als ihre Mutter an ihrem Geburtstag stirbt. Aus Angst vor dem Waisenhaus flieht Marlene mit ihrer vier Jahre alten Schwester vor der Fürsorge. Doch der Weg ins Waisenhaus ist unumgänglich. Jahre später wurde den beiden Waisenmädchen ermöglicht, das Abitur abzuschließen und im Sommer 1911 machen sie sich voller Vorfreude auf, um in der neu gebauten Kinderklinik Weißensee eine Ausbildung als Kinderkrankenschwester zu beginnen. Marlene ist fasziniert von der Kinderheilkunde und träumt davon, Medizin zu studieren. Für eine Waise scheint dieser Weg fast unmöglich. Doch sie findet Unterstützung beim adeligen Assistenzarzt Maximilian von Weilert. Auch Emma hat ihre Berufung gefunden und blüht als Kinderkrankenschwester richtig gehend auf und verliebt sich in den Melker Tomasz. Die beiden Schwestern scheinen zwar ihre Lebenswege gefunden zu haben, entfernen sich aber immer mehr voneinander. Erst als es um das Leben eines kleinen Patienten geht, besinnen sie sich darauf, dass sie ein starkes Team sind und gemeinsam vieles erreichen können.

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Die Kinder und inzwischen auch die Enkel der Personen aus Band 1 leben in den USA, in der Sowjetunion, Deutschland und England und wir sind inzwischen in den 1960er Jahren angekommen, als dieser dritte Band der "Jahrhundert-Trilogie" beginnt. Einige Protagonisten haben es in Schlüsselpositionen der Politik geschafft. George Jakes beispielsweise ist Berater von John F. Kennedy geworden, denn er will den Schwarzen zu mehr Rechten verhelfen. Dimitri Dvorkin ist im Politbüro der UdSSR tätig und versucht, den Kommunismus zu modernisieren, aber doch an ihm festzuhalten, während seine Schwester Tanya heimlich die Literatur eines Dissidenten in den Westen schmuggelt. Und auch die Teilung Deutschlands wirkt sich schmerzhaft auf das Leben der Familien aus.

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Dieser dritte und letzte Teil von „Die Farben der Schönheit“ knüpft an die Zeit an, in der Henny Sophia nach New York gefolgt und vor ihrer Tür zusammengebrochen ist. Henny wird im Krankenhaus gepflegt und aufgepäppelt. In einem Sanatorium soll sie von ihrer Opium-Sucht loskommen. Als Sophia die Chance bekommt wieder für Helena Rubinstein zu arbeiten scheint sich alles endlich zum Guten zu wenden. Doch der 2. Weltkrieg, der in Europa tobt, beeinflusst auch Sophias Leben. Als sich ihr Mann Darren nach einem Streit freiwillig für die Front meldet, muss sie wieder all ihre Kräfte sammeln und für ihr Glück kämpfen.

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