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Leopold von Herzfeldt hat noch nicht mal seinen Dienst als Kriminalinspektor in Wien offiziell angetreten, da trifft er am Fundort einer weiblichen Leiche auf seine Kollegen. Und macht sich mit seinen modernen Ermittlungsmethoden gleich unbeliebt als besserwisserischer Piefke. Als er sich erst einmal um einen vermeintlichen Selbstmord kümmern soll, lernt er auf den schrulligen Totengräber des Zentralfriedhofes kennen, der alles über Tod und Sterben weiß - und Leopold zwar grummelnd, aber doch kompetent hilft.

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Am Rande Berlins ist Paula Blohm in wohlhabenden Verhältnissen groß geworden und konnte dank ihres amerikanischen Vaters in die USA emigrieren. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kehrt sie als Teil der US-Streitkräfte nach Europa zurück und soll in einem Camp nahe Frankfurt Befragungen durchführen. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf Johann Kupfer, der behauptet, einer der erfolgreichsten Spione zu sein, doch mal zweifelt, ob er es ist, der sich hinter dem Decknamen "Sieben" versteckt hat.

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Man schreibt das Jahr 1815. Rebekka lebt mit ihrer Familie in einer Amisch-Gemeinde in der Pfalz. Ihre kleine Welt ist wohlgeordnet, geprägt von einem arbeitsamen und religiösen Alltag und sie soll schon bald heiraten. Als ein Fremder im Dorf auftaucht, weckt dieser unbekannte Gefühle und Sehnsüchte in ihr. Doch die meisten Gemeindemitglieder, allen voran ihr Vater Joseph, trauen diesem Daniel nicht und er muss sich erst als würdiges Gemeindemitglied beweisen. Dennoch ahnt niemand sein Geheimnis, welches ihn schlussendlich zur Gemeinde geführt hat. Als 1816 das „Jahr ohne Sommer“ eine Hungersnot über das Land bringt, stehen die Gemeindemitglieder vor einer großen Entscheidung. Sind sie bereit in Amerika ihr Glück zu versuchen und dort ein neues Leben aufzubauen?

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Die Halbwaise Mary zieht gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit ihrem Vater, dem Wunderheiler und Prediger Joshua Jerobe, in einem Planwagen durch die Prärie. Sie träumt von einem Leben an einem festen Ort. Dieser Wunsch wird ihr aber erst erfüllt, als sich der Vater lebensgefährlich verletzt und sich dann durchringt, eine Stelle als Lehrer für indianische Waisenkinder anzunehmen. Mary ist glücklich, endlich ein festes Zuhause zu haben und blüht in dem kleinen Dorf richtiggehend auf. Als sie sich in das Halbblut Timothy verliebt, wird sie mit neuen Problemen und Widerständen konfrontiert.

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Jähzornig und erbarmungslos soll er sein, dieser Kronprinz Joclyn, den Lord Jamie heiraten soll. Der freundliche, zurückhaltende und geradlinige junge Mann ist mit den Intrigen am Hof heillos überfordert und ihm mangelt es an Selbstbewusstsein. Dass Kronprinz Joclyn sich ihm gegenüber von einer freundlicheren Seite zeigt, als Jamie erwartet hatte, kann eigentlich nur ein Trick sein. Und doch fängt Jamie an, seinen stattlichen Verlobten mit anderen Augen zu sehen.

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Man schreibt das Jahr 1894. Vor etwas mehr als zwei Jahren kam Charlotte, eine junge Frau aus Berlin, als Gouvernante nach England. Im Rahmen dieser Tätigkeit und der damit verbundenen rätselhaften Ereignisse lernt sie damals ihren heutigen Ehemann, Tom Ashdown, kennen. Mittlerweile leben die beiden in London und mit einem gemeinsamen Kind wäre ihr Eheglück perfekt. Doch nach zwei Jahren überschattet dieser unerfüllte Wunsch das Zusammensein und es fällt beiden schwer, den anderen darauf anzusprechen. Da kommt Tom ein neues Buchprojekt über mystische Orte in London gerade recht und beide stürzen sich in die Arbeit, nichtsahnend, dass sie sich damit in große Gefahr begeben.

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Marlene Lindow ist erst sechs Jahre, als ihre Mutter an ihrem Geburtstag stirbt. Aus Angst vor dem Waisenhaus flieht Marlene mit ihrer vier Jahre alten Schwester vor der Fürsorge. Doch der Weg ins Waisenhaus ist unumgänglich. Jahre später wurde den beiden Waisenmädchen ermöglicht, das Abitur abzuschließen und im Sommer 1911 machen sie sich voller Vorfreude auf, um in der neu gebauten Kinderklinik Weißensee eine Ausbildung als Kinderkrankenschwester zu beginnen. Marlene ist fasziniert von der Kinderheilkunde und träumt davon, Medizin zu studieren. Für eine Waise scheint dieser Weg fast unmöglich. Doch sie findet Unterstützung beim adeligen Assistenzarzt Maximilian von Weilert. Auch Emma hat ihre Berufung gefunden und blüht als Kinderkrankenschwester richtig gehend auf und verliebt sich in den Melker Tomasz. Die beiden Schwestern scheinen zwar ihre Lebenswege gefunden zu haben, entfernen sich aber immer mehr voneinander. Erst als es um das Leben eines kleinen Patienten geht, besinnen sie sich darauf, dass sie ein starkes Team sind und gemeinsam vieles erreichen können.

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Die Kinder und inzwischen auch die Enkel der Personen aus Band 1 leben in den USA, in der Sowjetunion, Deutschland und England und wir sind inzwischen in den 1960er Jahren angekommen, als dieser dritte Band der "Jahrhundert-Trilogie" beginnt. Einige Protagonisten haben es in Schlüsselpositionen der Politik geschafft. George Jakes beispielsweise ist Berater von John F. Kennedy geworden, denn er will den Schwarzen zu mehr Rechten verhelfen. Dimitri Dvorkin ist im Politbüro der UdSSR tätig und versucht, den Kommunismus zu modernisieren, aber doch an ihm festzuhalten, während seine Schwester Tanya heimlich die Literatur eines Dissidenten in den Westen schmuggelt. Und auch die Teilung Deutschlands wirkt sich schmerzhaft auf das Leben der Familien aus.

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Dieser dritte und letzte Teil von „Die Farben der Schönheit“ knüpft an die Zeit an, in der Henny Sophia nach New York gefolgt und vor ihrer Tür zusammengebrochen ist. Henny wird im Krankenhaus gepflegt und aufgepäppelt. In einem Sanatorium soll sie von ihrer Opium-Sucht loskommen. Als Sophia die Chance bekommt wieder für Helena Rubinstein zu arbeiten scheint sich alles endlich zum Guten zu wenden. Doch der 2. Weltkrieg, der in Europa tobt, beeinflusst auch Sophias Leben. Als sich ihr Mann Darren nach einem Streit freiwillig für die Front meldet, muss sie wieder all ihre Kräfte sammeln und für ihr Glück kämpfen.

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Das Mädchen Anna wächst in Köln in den 40er-Jahren bei ihrer Tante Marie auf, die mit dem Bäcker Matthias verheiratet ist. Die Bäckerei ist Annas Zuhause und sie liebt den Geruch von frischem Brot und den großen Ofen aus Vulkanstein. Ihre beste Freundin Ruth wohnt mit ihrer Familie im selben Haus. Die Mädchen sind unzertrennlich bis eines Tages Ruths Familie flüchten muss. Das ist nur der Anfang von all dem Unglück, was der Krieg mit sich bringen wird. Erst muss der Onkel in den Krieg ziehen und dann wird die Bäckerei bei einem Luftangriff zerstört. Anna und ihre Tante haben nur einen Traum: sie wollen die Bäckerei wieder aufbauen. Dafür müssen sie auch unkonventionelle Wege gehen.

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Isaak Rubinstein befindet sich immer noch in der Rolle des Nazi-Ermittlers Adolf Weissmann in Nürnberg, denn er möchte mehr über die "Operation Georg" herausfinden und den Widerstand darüber informieren. Bevor es dazu kommt, wird eine junge Frau aus der besseren Gesellschaft ermordet und Adolf Weissmann soll den Fall übernehmen. Schließlich rühmt er sich, der beste Ermittler des Landes zu sein. Statt sich heimlich davonzumachen, muss er sich weiter zwischen den Nazis bewegen und in aller Öffentlichkeit kriminalistisch tätig werden.

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August Emmerich ist zwar ein erfolgreicher Ermittler, aber an gepflegten Umgangsformen fehlt es ihm gewaltig. Als er beim ehemaligen Polizeipräsidenten und künftigen Bundeskanzler Schober deswegen unangenehm auffällt, wird Emmerich zu einem Benimmkurs verdonnert. Sein Assistent Winter muss den Fall der beiden ermordeten Tänzerinnen ganz alleine bearbeiten und das, obwohl Winter sehr unbedarft und ganz und gar ahnungslos ist, was das Wiener Nachtleben angeht.

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