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Die Wahrheit, die ich meine von Lane Hayes – A Kind of #1

KindofTruth[A]DEDarum geht’s:

Rand O’Malley will mit seiner Band berühmt werden und aus seiner Liebe zur Musik eine Karriere machen. Dafür nimmt er so einiges in Kauf, wie den Nebenjob, für den er mitten in der Nacht aufstehen muss und den Gitarristen Terry, der nach Rands Ansicht nicht ehrgeizig genug ist. Er ist sogar bereit, die Tatsache, dass er auf Frauen und Männer steht, erst einmal für sich zu behalten.

Von seinem neuen Gitarrenlehrer Will ist er von Anfang an fasziniert. Der schüchterne junge Mann ist sehr zurückhaltend, ein toller Musiker – und er hat ein ansteckendes Lächeln, das Rand sofort gefangen nimmt. Als Rand dann noch entdeckt, welches pikante Geheimnis Will hat, kann er sein Versprechen, sich erst einmal nur mit Frauen einzulassen, nicht mehr halten. Auch wenn das seine Musik-Karriere gefährden könnte.

So fand ich’s:

Will hat seinen eigenen Weg gefunden, seine schüchterne Seite abzulegen und aus sich herauszugehen. Rand gefällt das sehr gut. Diese Facette des ansonsten ruhigen und verschlossenen Will fasziniert ihn geradezu. Überhaupt verstehen sich die beiden super und alles könnte perfekt sein, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass eine schwule Beziehung des Leadsängers die musikalischen Erfolge von Spiral verhindern und Rands Karriere beenden könnte, noch bevor sie richtig begonnen hat.

Sowohl Will als auch Rand sind liebenswerte Charaktere mit Ecken und Kanten. Beide haben kein großes Interesse daran, ihre sexuelle Orientierung in die Öffentlichkeit zu tragen. Umso niedlicher ist es mit anzusehen, wie sie sich beide nicht zurückhalten können, wenn es um den anderen geht. Sie werfen einen Grundsatz nach dem anderen über Bord und müssen sich ihren überwältigenden Gefühlen ergeben, obwohl sie den Verstand sprechen lassen wollen. Und auch die erotische Anziehungskraft zwischen ihnen lässt gehörig die Funken spühen. Auch wenn das mit ihnen keine Zukunft haben kann, wollen sie sich wenigstens einen Sommer lang zusammen eine schöne, heimlich verliebte Zeit machen – das ist zumindest der Plan.

Das Ganze spielt im Umfeld der Band Spiral und der sich anbahnenden Erfolge, und der Sprung einer Garagenband in die Professionalität ist für sich alleine schon spannend zu beobachten. Rand will das große Publikum, den Jubel, aber auch die Zusammengehörigkeit mit seinen Band-Freunden durch die Lieder, die sie gemeinsam performen. Zusammen mit dem persönlichen Dilemma, in dem sich sowohl Will als auch Rand befinden, einem Umfeld, das teilweise mehr daran interessiert ist, die eigenen Interessen durchzusetzen und der immer tiefer werdenden Gefühle zwischen Rand und Will, ergibt das eine aufregende, sehr lesenswerte Mischung.

Mehr dazu:

Zusammen mit den „Better Than Safe“ Protagonisten Paul und Seth erlebt man Rand in Kurzgeschichten auf der Homepage der Autorin.

Auf dem Dreamspinner Blog kann man ein interessantes Interview mit Lane Hayes in der deutschen Übersetzung nachlesen. Dort findet man auch die erfreuliche Information, dass es für dieses Buch bereits eine Fortsetzung gibt und ein dritter Band in Arbeit ist. Das erste Kapitel von „Die Wahrheit, die ich meine“ kann man hier auch schon mal lesen.

Besonders gefreut hat mich, dass „Die Wahrheit, die ich meine“ zeitgleich mit dem englischsprachigen Original „A Kind Of Truth“ veröffentlicht wird, sodass die Leser, die nicht auf englisch lesen, sondern die Übersetzung bevorzugen, sofort mit dabei sein können. Eine tolle Sache und ich hoffe, dass das bei noch mehr Neuerscheinungen klappt!

Weitere Eindrücke zum Buch gibt es zum Beispiel bei:

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GayLesen

El Ma liest


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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