Ein Drehbuch zur Liebe von R. J. Scott und V. L. Locey – LA Storm #1

Darum geht’s:

Geld und Ruhm hat er genug, doch der Schauspieler Finn Kerrigan will sein Image als stumpfer Actionheld ohne Anspruch loswerden. Die Rolle eines Eishockeyspielers verspricht Tiefe und soll es Finn ermöglichen, sein schauspielerisches Talent endlich mal zu zeigen. Sobald er als seriöser Schauspieler anerkannt ist, kann er sich outen, so hofft er. Der Eishockeyprofi Cameron Chavkin soll Finn in der Saisonpause beibringen, wie man Schlittschuh läuft und Eishockey spielt. Cameron macht kein Geheimnis daraus, dass er männliche und weibliche Bettgesellschaft liebt und auch Finn erliegt dem Charme des Profisportlers, der keine feste Bindung eingehen mag.

So fand ich’s:

Finn leidet an Sprechdurchfall und plappert gerne mal drauflos, verliert den Faden und hört oft nicht wirklich zu. Man merkt aber sofort, dass er ein herzensguter Mensch ist. Ich mochte ihn gleich und auch sein Agent scheint ihm nie wirklich böse sein zu können. Auch wenn Finn manchmal anstrengend ist. Er hat sich in eine blöde Situation gebracht, als er behauptet hat, er können Eishockey spielen. Wichtig war ihm nur, die anspruchsvolle Rolle zu bekommen. Jetzt stellt er fest, dass er dringend seine Fähigkeiten auf Schlittschuhen aufpolieren muss.

Finn hat sich Cameron Chavkin ausgesucht aus einer Liste der heißesten Eishockeyspieler und ich musste da schon schmunzeln. Erst recht, als ich feststellte, dass auch andere Spieler aus dieser Liste mir schon bekannt sind. Schließlich sind R. J. Scott und V. L. Locey fleißig dabei, noch andere Reihen über die heißen, schwulen Eishockeyspieler zu schreiben (Arizona Raptors, Owatonna U, Harrisburg Railers) und diese Reihen sind mal mehr, mal weniger miteinander verbunden, weil sie alle in der gleichen fiktiven Eishockeywelt spielen.

Es war schön zu sehen, wie Cameron und Finn gleich aufeinander abfahren. Doch Finn ist ungeoutet und nicht nur ein bisschen panisch, dass ein Outing ihn um die Chance bringen könnte, sich als ernsthafter Schauspieler zu beweisen. Cameron dagegen pflückt sich die Früchte von jedem Baum und hat überhaupt kein Interesse an einer ernsthaften Bindung. Klar, dass da Probleme vorprogrammiert sind.

Nicht nur die beiden Hauptpersonen sind toll, sondern auch Finns väterlicher Agent Atlas oder Camerons Nachbar Rottie Blade, durchgeknallter Leadsänger einer Rockband, die auch mit dafür sorgen, dass die Geschichte positiv und fröhlich bleibt. Auch wenn Finn und Cameron absolut nicht auf der Suche nach einer festen schwulen Beziehung waren, stehen sie schnell vor der Frage, ob sie ihre eigentlichen Pläne über Bord werfen sollen.

Die herzerwärmende Lovestory mit zwei tollen Protagonisten hat mir schöne Lesestunden beschert und wer auf Gay Eishockey steht, dem kann ich sagen, es gibt noch viel mehr in diesem Genre zu lesen als Heated Rivalry! Schaut euch gerne bei R. J. Scott und V. L. Locey um.

Mehr dazu:

Weitere Meinungen zum Buch:
(wird ergänzt)

Die Serie in der richtigen Reihenfolge:
Script / Ein Drehbuch zur Liebe
Sparcle /
Second /
Shield /
Spiral /


Herzlichen Dank an die Autorinnen für das Rezensionsexemplar

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Titel: Ein Drehbuch zur Liebe
Original-Titel: Script
Autor/in: R. J. Scott und V. L. Locey
Übersetzer/in: Maria Gruber
ISBN / ASIN:
‎ 978-1785647581
Sprache:
Deutsch
Genre: Gay Romance
Serie: LA Storm #1
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsjahr:
2026
Medium:
eBook
Seitenzahl: 239
Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Homepage von R. J. Scott

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