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A Place to Run von Diane Adams (englisch) – The Making of a Man #2

10428449Darum geht’s:

Alex ist über die Sommerferien nach hause gekommen. Erstaunt stellt er fest, dass sein Kumpel Clark und sein Liebster Jared sich inzwischen recht eng mit einander angefreundet haben. Sein größtes Problem ist aber, dass er sich nicht traut, seiner Mutter zu gestehen, dass er schwul und in Jared verliebt ist. Bis das eine „wohlmeinende“ Freundin seiner Mutter übernimmt. Alex‘ Mutter nimmt die Nachricht nicht gut auf, genau wie Alex befürchtet hat.

So fand ich’s:

Der zweite Teil der Reihe „The Making of a Man“

Die Problematik dieser Episode ist ganz und gar nichts Neues. Alex fühlt sich einsam und stellt fest, dass das Leben zuhause auch ohne ihn weiter geht. Und dann reagiert seine Mutter wie erwartet hysterisch auf die Nachricht, dass ihr einziges Kind schwul ist. Zuerst verhält sich Alex auch wie ein 16-Jähriger und rennt weg. Doch als ihm dann Jared auch noch einen Tiefschlag versetzt, erweist sich, dass Alex erwachsener ist, als man glaubt.

Auch dieser Teil der Serie ist eingebettet in Szenen aus der Gegenwart, so dass man wieder von vorne herein weiß, dass es sich um einen Rückblick handelt, denn in der Gegenwart sind Alex und Jared schon lange zusammen. Neugierig, wie sie ihre Krise der Anfangszeit gemeistert haben, ist man aber doch.

Inzwischen hat Jared seine „Nicht-Anfassen-Politik“ ein bisschen gelockert, obwohl Alex überhaupt nicht verstehen kann, dass es diese Einschränkung überhaupt noch gibt. Schließlich ist er 16 und „legal“. Doch Jared sieht das erst einmal anders und zum Ende finden sie auch in diesem Punkt eine gemeinsame Basis.

Wie Alex‘ Vater Frank zum Verhalten seiner Frau steht, bleibt leider ein bisschen nebulös. Er unterstützt Alex und hat auch regelmäßig Kontakt zu Jared, teilt die Ansicht seiner Frau offensichtlich überhaupt nicht, aber er scheint sie auch gewähren zu lassen. Wie geht es ihm damit, dass sie ihr einziges Kind mehr oder weniger für tot erklärt hat? Nicht nur Alex findet, dass seine Eltern so gar nicht zueinander passen, ich habe das gleiche Gefühl und hoffe, in den Folgebänden erfahre ich noch ein bisschen mehr über Frank.

Wie lang diese Geschichte eigentlich ist, kann ich gar nicht sagen. Bei Goodreads sind 138 Seiten, bei Amazon nur 94 und bei All Romance, wo ich diese Geschichte gekauft habe, sind 26.200 Worte angegeben. Da soll mal einer draus schlau werden. Klar ist, dass es sich hier um keinen Roman, sondern eine längere Kurzgeschichte, eine Novelle, handelt.

Neu dazu gekommen ist Stephanie, kurz Stevie genannt. Mit Alex und Clark hat sie ihre Kindheit verbracht, bis ein schlimmer Vorfall zuhause dazu führte, dass sie zu ihrer Großmutter geschickt wurde. Die Großmutter ist nun verstorben und Stevie ist wieder zurück. Offensichtlich haben Alex und Clark Angst um sie, aber was es damit genau auf sich hat, werden wir wohl erst in einem späteren Band erfahren.

Weiter geht es mit Teil 3 „Stronger in your Hands“.

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