Buchiges

Das Evangelium nach Satan von Patrick Graham

Kurzinhalt:

FBI-Profilerin Maria Parks verfügt seit einem traumatischen Unfall über eine übernatürliche Gabe: Sie hat Visionen, in denen sie in den Körper anderer Menschen schlüpft, oftmals Mordopfer in ihren letzten Minuten. Als sie hinzugezogen wird, vier vermisste Nonnen zu finden, sind diese bereits ermordet. Gekreuzigt. Bei den Ermittlungen bringt Maria einen übermächtigen Gegner gegen sich auf: eine uralte Sekte, die skrupellos danach trachtet, das Evangelium des Satans bekannt zu machen und die Vorherrschaft über die katholische Kirche zu erlangen. Nun, nach Jahrhunderten, wittert sie ihre Chance. Denn der Satan will von der Welt Besitz ergreifen …

Mein Leseeindruck: 

Ein hakeliger und für mich nicht ganz flüssig zu lesender Schreibstil machte mir schon den Anfang schwer. Im Laufe des Buches wurde aber eher der Inhalt zum Problem. Eine Mixtur aus verdrehten Theorien (außer Werwölfen kam so ziemlich alles drin vor) brachte mich unfreiwillig zum Lachen. Ich habe grundsätzlich nichts gegen Horror/Mystery-Kombinationen, aber die Umsetzung fand ich hier wenig gelungen, zu plump und sprachlich schlecht erzählt. Die Verhaltensweisen der Protagonisten enthielten einige Ungereimtheiten und Klischees, bis auf wenige kurze Passagen wollte auch keine rechte Spannung aufkommen, die ganze Geschichte kam mir wie ein unausgegorener Versuch an einer an und für sich guten Grundidee vor.

Für meinen Geschmack war das ein totaler Reinfall.


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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