Buchiges

Our December von Diane Adams (englisch) – The Making of a Man #1

18626801Darum geht’s:

Alex ist erst 15 und Schüler, als er dem 5 Jahre älteren Jared über den Weg läuft. Jared musste die kleine Baufirma seines Vaters nach dessen plötzlichem Tod übernehmen und Alex erscheint er sehr erwachsen und souverän zu sein. Leider hat Jared auch so seine Grundsätze, und außer einer harmlosen Freundschaft lässt er zwischen sich und Alex nichts zu. Und dann schickt sein Vater Alex auch noch weit weg in eine andere Schule. Das Aus für Alex und Jared, noch bevor sich etwas entwickeln kann?

So fand ich’s:

Der erste Teil der Reihe „The Making of a Man“

Mit ca. 70 Seiten ist das kein vollwertiger Roman und man sollte diese Geschichte eher als Auftakt-Episode zur Serie um Alex und Jared sehen.

Sie beginnt mit dem 30. Geburtstag von Alex, an dem er und Jared schon lange ein Paar sind. Deshalb kann man ihr Kennenlernen, Jareds Zögern und die Beschränkung auf eine platonische Freundschaft, meistens noch in Gesellschaft von Alex‘ Freund Clark und ihre Trennung durch Alex‘ Vater auch ganz entspannt sehen, denn man weiß vorher schon, dass sie an diesen Umständen nicht scheitern.

Zum Glück gibt es hier keine ständigen Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitebenen, sondern am Anfang und am Ende steht der 30. Geburtstag von Alex, dazwischen wird durchgehend ihre Kennenlerngeschichte erzählt.

Alex ist impulsiv und manchmal noch kindisch, aber immer öfter verhält er sich erwachsen. Diese Entwicklung ist trotz der Kürze der Erzählung sehr gut eingefangen. Und auch der Grund dafür ist klar: Jared muss mit 20 schon vernünftig und erwachsen sein, denn er muss die Firma seines Vaters weiterführen, für die Mutter sorgen und so seriös wirken, dass die Leute im Ort ihm ihre Bauarbeiten anvertrauen. Mit seiner ruhigen Art hat er großen Einfluss auf Alex.

Alex und Jared sind einem gleich sympathisch, während sie versuchen, ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten und offensichtlich doch jeden, der sie zusammen sieht, sofort spüren lassen,  wie es um sie steht. Die lockere Art von Diane Adams, von ihnen zu erzählen, hat mir auch gut gefallen. Kumpel Clark und Alex‘ Vater Frank spielen nicht unwichtige Nebenrollen und auch sie wecken Sympathien.

Nur angedeutet wurde, dass Alex‘ Mutter noch nichts von der Veranlagung ihres Sohnes weiß. Sowohl Alex als auch sein Vater sind überzeugt, dass sie große Probleme damit haben wird. Das bleibt bis zum Ende der Geschichte ungelöst und ist Thema der Fortsetzung „A Place To Run“.

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