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Buchiges

Überlebensgroß von Mark Watson

Klappentext:

Dominic ist Hochzeitsfotograf und verbringt seine Wochenenden damit, die glücklichsten Tage anderer Menschen festzuhalten. In seinem eigenen Leben spielt Glück eher keine Rolle. Er ist meist der, der im Schatten steht, der an zweiter Stelle genannt wird. Einzig seine große Schwester Victoria begegnet ihm auf Augenhöhe und macht ihn zum Komplizen ihres aufregenden Lebenswandels. Doch bald läuft er Gefahr, sie zu verlieren.

So fand ich’s:

Ich habe mal wieder einen Ausflug in eine andere Richtung gemacht und etwas anderes als Krimis und Thriller gelesen. Normalerweise habe ich meinen Spass an der Mördersuche. Gibt es keinen Mörder, muss ein Buch sich schon sehr anstrengen, um mich bei der Stange zu halten.

Überlebensgroß hatte es da nicht ganz einfach, denn die Erzählweise war eher gemächlich, ruhig und bedächtig. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Dominic, der als jüngstes von drei Geschwistern einfach nur in einem normalen Durchschnittsleben glücklich sein will und auch alles dafür tut, um sich ein solches aufzubauen. Er hat einen Beruf, der ihn ausfüllt, eine Ehefrau und Tochter, die er beide liebt. Aber da gibt es noch etwas, das er getreu den Traditionen seiner Familie am liebsten unter den Teppich kehren würde und das ihn innerlich zerreisst.

Für mich waren die handelnden Personen alle sehr lebendig und glaubwürdig beschrieben. Ich hätte vielleicht nicht genauso gehandelt, habe aber verstanden, warum sie es taten. Die Grundstimmung des Buches ist trotz gelegentlicher spassiger Szenen melancholisch, so dass es nicht unbedingt leichte Unterhaltung ist, sondern einen mit leisen Tönen in Dominics Welt mitnimmt. Zum Glück gibt es am Ende eine positive Bilanz.


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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