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Der 7. Tag von Nika Lubitsch

Klappentext:

Sybille und Michael sind ein glückliches Paar. Jetzt endlich erwarten sie ein Baby. Da verschwindet Michael spurlos. Sybille befindet sich mitten in einem Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Als ihr Mann erstochen aufgefunden wird, gibt es nur eine Verdächtige: seine Ehefrau. Die Anklage lautet auf Mord. Während Sybille vor Gericht den Ausführungen der Zeugen zuhört, zieht ihr gemeinsames Leben an ihr vorbei. Am siebten Prozesstag erkennt Sybille plötzlich die Wahrheit. Sie muss sie nur noch beweisen.

So fand ich’s:

Im ersten Teil des Buches erleben wir den Mordprozess gegen Sybille aus ihrer eigenen Sicht. Zwischendurch schweifen ihre Gedanken immer wieder in die Vergangenheit zu den glücklichen Zeiten, die sie mit Ehemann Michael, dessen Freund Ulli und seiner Frau, ihrer Freundin Gabi, hatte. Man fragt sich, was diese perfekte Welt so ins Wanken gebracht haben könnte, dass Sybille plante ihren Mann umzubringen. Oder ihn tatsächlich umgebracht hat und die Tat erfolgreich verdrängte?

Der zweite Teil besteht hauptsächlich aus 8 Artikeln, die Sybille für ein Magazin schreibt und in denen sie nach und nach mit Hilfe recherchierender Reporter die volle Wahrheit enthüllt.

Als Leser tappt man lange im Dunkeln, ist hin und her gerissen von den widersprüchlichen Informationen, die man stückchenweise vorgesetzt bekommt und spürt durchgängig die Spannung, die aus der Ungewissheit kommt und aus dem Widerspruch von Sybilles glücklichen Erinnerungen und der unleugbaren Tatsache, dass Michael tot ist. Wie Sybille selbst wird man von den Ereignissen überrollt und beobachtet dann fasziniert ihre Bemühungen, sich einen Reim darauf zu machen.

Die Sprache ist thrillertypisch unkompliziert, wodurch man noch atemloser über die Seiten rast.

Schade, dass das Buch mit seinen 185 Seiten viel zu schnell zu Ende gelesen ist.

Wie gut, dass ich von der Autorin noch ein weiteres Buch mit dem Titel “Das 5. Gebot” hier liegen habe.

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Zusatzinformation zu Buch und Autorin:

Nika Lubitsch ist das Pseudonym einer Berliner Autorin, die bereits mehrere erfolgreiche Sachbücher veröffentlicht hat. Ihr Kriminalroman „Der 7. Tag“ führte als eBook monatelang die Kindle-Bestsellerliste an. Oliver Berben, der bekannte Filmregisseur und Filmproduzent, hat sich nun sogar die Filmrechte am Titel gesichert. Die eBook-Version von Lubitsch’ zweitem Kriminalroman “Das 5. Gebot” eroberte ebenfalls Platz 1 der Amazon-Bestsellerliste. Aufgrund des großen Erfolgs vertreibt die Münchner Verlagsgruppe nun beide Titel der „E-Book-Queen“ als Taschenbuch.

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[Werbung] Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Autorenhomepage

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