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Die Meisterin aus Mittenwald von Christiane Martini

Darum geht’s:

Anfang des 18 Jahrhunderts: Annas Mutter wird als Hexe verfolgt und vom Inquisitor getötet, die 17jährige Anna selbst soll -nun zur Waise geworden – in ein Kloster gesteckt werden. Als die Truppe des Inquisitors unterwegs verunglückt, ergreift Anna die Gelegenheit und taucht als Mann verkleidet unter. Sie schafft es, von einem Geigenbauer als Lehrling aufgenommen zu werden. Doch die Geschäfte, die ihr Meister mit einem Söldner aus Venedig macht, bringen Anna und Moritz, ihren Liebsten, in Gefahr.

So fand ich’s: 

Dieses Buch erzählt die abenteuerliche Lebensgeschichte Annas und ebenso die von Geigenbauer Moritz, in den sich Anna verliebt.

Manche historische Romane sind wunderbar verkleidete Geschichtsstunden und bieten neben guter Unterhaltung auch noch jede Menge historische Fakten und Einblicke in das Alltagsleben oder die Tagespolitik dieser Zeit. Das war hier nicht so. Das Buch konzentriert sich auf das persönliche Schicksal der beiden Hauptpersonen Anna und Moritz, die beide ehrliche, geradlinige und talentierte Personen sind und damit absolut sympathisch wirken, manchmal aber auch etwas zu distanziert. Die historischen Gegebenheiten sind eher nur Kulisse.

Was Anna und Moritz alles zustößt, ist mehr als einmal von purem Zufall geprägt, und besonders Anna hat eine gigantische Pechsträhne, die gar nicht mehr aufhören will. Zum Glück gibt es hier keinen Kitsch und rosarot eingefärbte Romantik, sondern eher actionbetonte Abenteuer und Dramatik, was mir immer sehr gut gefällt und mich auch mit diesem Buch gut unterhalten hat.


[Werbung] Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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