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[Gänseblümchen der Woche] #176 und einiges mehr

Ich habe überlegt, ob ich heute überhaupt einen Gänseblümchen-Beitrag verfassen soll. Denn in dieser Woche ist so gut wie nichts passiert. Allerdings habe ich aus dem Grund schon letzte Woche keinen Beitrag verfasst. Und in den Wochen davor hatte ich auch das Gefühl, nicht wirklich etwas zu erzählen zu haben. Und deshalb habe ich mich heute nun doch hingesetzt und gut überlegt, ob es diese Woche nicht doch schöne Momente gab, die ich Euch berichten will.

Es geht sicher vielen so, dass die Dinge, die sich vom üblichen Alltag abheben, durch Corona nicht stattfinden. Und inzwischen merke ich, dass mir wirklich etwas fehlt, wenn ich nicht regelmäßig meine Freundinnen zum Brunch oder Kaffeeklatsch treffe. WhatsApp oder social Media, auch mal eine Postkarte, sind Dinge, über die ich mich sehr freue! Aber es reicht hinten und vorne nicht. Leider ist ein Ende der Einschränkungen nicht in Sicht. Wie wohl alle mitbekommen haben, wirken sich die Lockerungen, die wir schon haben, sehr schnell auf die Infektionszahlen aus. Deshalb bin ich nach wie vor sehr zurückhaltend und muss die Leute, die mir wichtig sind, eben noch länger vermissen. Denn gesund sie sie mir lieber. Und ich mir auch.

Und doch beschert mir Levi ständig neue Begegnungen und Bekanntschaften. Letzte Woche sind wir einer Frau mit einer kleinen Malteserdame begegnet. Die Kleine ist erst 4 Monate alt und ein super weicher und lieber Flauschball. Levi ist ja nun auch nicht der Größte, aber er war sicher mehr als doppelt so schwer wie die Kleine. Levi hat sich immer mal auf den Boden gelegt, damit die Kleine überhaupt an ihn ran kam. Und die zwei haben so lieb und freundlich miteinander gespielt. Das Ganze spielte sich am Rande der Innenstadt ab, an einer Stelle, an der viele Leute vorbei kamen und wir bekamen immer mal Zuschauer ;-) Eine Menge Leute hatten Spaß daran, die spielenden Hunde zu beobachten – ich natürlich auch. Mit dem Frauchen habe ich Nummern ausgetauscht und nächste Woche wollen wir uns mal im Park treffen und die Hunde miteinander spielen lassen. Das ist nicht die erste Begegnung dieser Art und ich finde es toll, wie schnell man durch die Hunde in Kontakt kommt.

Auch wenn es sich auf meine Stimmung auswirkt, dass ich viel Zeit alleine zuhause verbringe, kann ich im Moment wenigstens gut lesen. Oft genug fehlt mir dafür die Konzentration, aber gerade klappt es ganz gut. Seit langer Zeit habe ich wieder mal bei Vorablesen mitgemacht und einen historischen Krimi gewonnen. Der spielt um die Jahrhundertwende in München und schon die Leseprobe hat mir richtig gut gefallen. Und auch die Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, haben mich gut unterhalten, gepackt und in eine andere Welt versetzt. Das tut wirklich gut!

Kaum sind die Tage über 30 Grad vorbei, ist mir nach Herbst ;-) Ich bin echt kein Freund der Hitze und freue mich auf wirklich kühleres Wetter. Und ich habe Lust darauf, wieder etwas mehr zu handarbeiten. Schließlich habe ich eine angefangene Häkeldecke zu beenden und in einem Anfall von Kaufrausch habe ich noch mehr Wolle bestellt. Die Farben waren so toll und ich bin sehr gespannt, die Sachen zu bekommen und auszupacken. Auch Sockenwolle habe ich noch jede Menge hier. Ich bin mir nicht sicher, wie mein Hund auf die Wollknäuel reagieren wird, aber das kriegen wir sicher in den Griff.

Und auch wenn es im Moment eine unüberwindliche Hürde darstellt, wird es Zeit, mein Schlafzimmer / Arbeitszimmer in Ordnung zu bringen. Für viel zu lange Zeit war das der Raum, in den ich alles geschoben habe, was Besucher nicht sehen sollten, was keinen festen Platz hat und im Moment nur stört. Seit ich nicht mehr arbeite, stapele ich unnütze Dinge auf dem Schreibtisch und da hat sich einiges angesammelt, was rutscht, was immer wieder durchsucht und durcheinander gebracht wird, und was absolut ungemütlich wirkt. Ich habe einen Raumtrenner zwischen Schlaf- und Arbeitsbereich und den möchte ich durch eine neue Regalwand ersetzen. Und dann gab es wegen kaputter Dachziegel einen Wasserschaden, also muss ich neu streichen. Das schiebe ich schon so lange vor mir her. Jetzt wird es Zeit, das anzupacken. Ich weiß, ich muss mir das in kleine Häppchen und Tagesportionen einteilen und werde das niemals in dem Tempo schaffen wie früher. Aber wenn es dann doch irgendwann geschafft ist, werde ich mich viel wohler zuhause fühlen und natürlich auch stolz sein, es erledigt zu haben. Das wird mein Projekt für den September und ich werde wahrscheinlich sonntäglich über die Fortschritte berichten.

 

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag!

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