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Schärfer als Wasabi von Verena Rank

10841965Darum geht’s:

Der gutaussehende Sportstudent Nick steht überall im Mittelpunkt. In der Uni hat er seine Bewunderinnen und auch in der WG genießt er jede Menge Aufmerksamkeit. Als Katsuro einzieht, ist das aber schlagartig vorbei. Katsuro sieht besser aus, ist beliebter, beherrscht Karate seit der frühesten Jugend und ist zu alledem auch noch sympathisch und freundlich. Deshalb hasst ihn Nick aus vollem Herzen und sie geraten ständig aneinander. Oder sollten Nicks heftige Reaktionen auf Katsuro einen anderen Grund haben?

So fand ich’s:

Nick braucht die Bewunderung seiner Umgebung dringend, denn eigentlich ist er ganz schön einsam. Die Gedanken und Träume, in denen Katsuro eine Rolle spielt, verwirren ihn und er stellt Katsuro gegenüber seine Stacheln auf. Auch wenn die WG-Mitbewohner Nicks Verhalten nicht verstehen können,  liegt es für den Leser auf der Hand, dass Nick dabei ist, sich zu verlieben. Und ausgerechnet in einen Mann! Das ist für Nick etwas völlig Neues und deshalb braucht es eine Weile und den einen oder anderen Schockmoment, bis er es sich eingestehen kann.

Obwohl der Schwerpunkt der Erzählung auf dieser Entwicklung und dem Leben der Hauptfiguren Nick und Katsuro liegt, bieten die WG-Mitbewohner nicht nur eine Kulisse, sondern tragen mit ihren eigenen Geschichten und gut ausgearbeiteten Charakteren zu einem runden Gesamtbild bei. In dieser WG würde ich auch gerne wohnen, denn hier leben Freunde tatsächlich miteinander und nicht nur nebeneinander her. Am Ende ist sogar als Bonus-Story die Kennenlern-Geschichte von Mitbewohner Robert und seinem Freund Gregor angefügt, was mich sehr freute, denn die Andeutungen, die Robert in der eigentlichen Geschichte machte, waren mir nicht genug.

Diese routiniert erzählte Liebesgeschichte mit glaubwürdigen Charakteren und besonders in der zweiten Hälfte einem gehörigen Schuss Erotik hat mich überzeugt.


[Werbung] Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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