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Wer sich in Gefahr begibt von Ann Granger – Lizzie Martin #1

Klappentext:

England, 1864. Als Lizzie Martin mit dem Zug nach London kommt, um eine neue Stelle anzutreten, ahnt sie nicht, welche Abenteuer hier auf sie warten. Doch schon der erste Eindruck, den sie von der Stadt bekommt, ist bedrückend. Bereits vor dem Bahnhof begegnet sie einem Leichenwagen, der eine tote Frau abtransportiert. Und in ihrem neuen Heim angekommen, erfährt sie, dass ihre Vorgängerin unter mysteriösen Umständen von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden ist. Lizzies Neugier ist geweckt. Zusammen mit ihrem alten Bekannten Inspector Benjamin Ross beginnt sie nachzuforschen …

So fand ich’s:

Die Atmosphäre des Buches ist ruhig und gemächlich. Sogar der Mordfall kommt unblutig daher. Langweilig wurde mir die Story aber trotzdem nicht, denn kleine Details aus dem Alltag des 19. Jahrhunderts lassen die damalige Zeit auf eine erzählerische Art lebendig werden. So schmunzelt man über eine Kuh, die frühmorgens durch die Straße getrieben wird, um bei Bedarf Milch zu geben. Auf diese Weise kann man mit eigenen Augen sehen, dass die Milch auch wirklich frisch ist. Und auch den Randfiguren wie dem Kutscher Mr. Slater oder dem Küchenmädchen Bessie wird liebevoll Leben eingehaucht.

Die beiden Hauptpersonen Lizzie Martin und Kommissar Ross sind beide sympathisch, bodenständig und tatkräftig, und auch wenn Lizzie für eine Frau sehr forsch und manchmal etwas zu mutig ist, ist das gerade das Salz in der Suppe.

London muss damals ein Dorf von höchstens 100 Einwohnern gewesen sein, denn Lizzie begegnet ständig den selben wenigen Personen, was im Laufe des Buches ziemlich unrealistisch wirkt. Der Zufall wird für meinen Geschmack zu oft bemüht. Das störte mich doch ein wenig.

Am Ende gab es eine schlüssige Aufklärung, auf die ich selbst vorher nicht gekommen wäre.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich werde die Folgebände auf jeden Fall lesen.

Mehr dazu:

Die Serie in der richtigen Reihenfolge:

Wer sich in Gefahr begibt

Neugier ist ein schneller Tod

Ein Mord von bessrer Qualität

Ein guter Blick fürs Böse


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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