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Buchiges

Beauty and the Bookworm von Nick Pageant (englisch)

22052456Darum geht’s:

Mason arbeitet in der Bibliothek und verbringt auch seine Freizeit hauptsächlich mit dem eReader vor dem Gesicht. Da muss ihm schon der niedliche Jogger Shane direkt vor die Füße stolpern und ein bisschen von dem zeigen, was er so in seiner grasgrünen Unterwäsche hat, damit Mason überhaupt mal den Blick hebt. Dann ist es aber um ihn geschehen. Besonders geschickt stellt Mason sich beim Flirten zwar nicht an, aber zum Glück weiß Shane, was bzw. wen er will.

So fand ich’s:

Mason erzählt diese Geschichte ausschließlich aus seiner Sicht und schon das alleine ist unglaublich witzig. Denn er kommentiert sein Leben wie ein Sprecher aus dem Off, spricht direkt zum Leser und gibt nebenbei noch kurze Rezensionen über die Bücher – natürlich Gay Romance der etwas abgedrehten Sorte – ab, die er ständig liest. Schon auf der ersten Seite hatte ich ein Grinsen im Gesicht und auch wenn dieses eingangs abgebrannte Feuerwerk nicht die ganze Geschichte über gehalten wurde, blieb ein Schmunzeln bis zum Schluss.

Mason ist ein schüchterner Bücherwurm und davon überzeugt, dass der aufgeschlossene, gutaussehender Sportler Shane in einer ganz anderen Liga spielt. Deshalb schwindelt Mason auch ab und zu mal, um besser vor Shane dazustehen, obwohl das gar nicht nötig ist, denn Shane hat einen Narren am niedlichen Mason gefressen. Seine kleinen Notlügen bringen ihn dann auch immer mal wieder in ulkige Schwierigkeiten. Dazu kommt die durchgeknallte, lesbische Oma, bei der Mason lebt und die mit ihren handfesten Lebensweisheiten eine sehr robuste Weltsicht beisteuert.

Ein bisschen kompliziert wird es, als Kollegin und Freundin Twyla ungewollt schwanger und vom Kindsvater sitzen gelassen wird. Denn Mason erweist sich als guter Freund und lässt sich viel tiefer in die Rolle des Ersatzvaters hineinziehen als er eigentlich will. Twyla mit ihrem egoistischen Klammerverhalten konnte ich nicht leiden und sie hat mir ein kleines bisschen den Spaß an dieser Geschichte verdorben.

Denn abgesehen von ihr fand ich alles rundherum leicht, locker, fluffig, sehr witzig und zum Schmunzeln und Lachen.

Dazu gibt es eine Halloween-Kurzgeschichte mit dem Titel “Boo!”, die ich gleich im Anschluss gelesen habe.

 

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