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Blaue Bäume von Horst Prosch

Darum geht’s:

Eines Abends ist im Kunsthaus Ansbach alles anders als sonst. Unter dem Flügel quillt Blut hervor; schließlich birgt man einen Toten. Und die einzigen Zeugen sind ausgerechnet ein melancholischer Konzertflügel und ein Objekt der Ausstellung »Blaue Bäume«. Letzteres verschwindet allerdings bald; geklaut. Für Kommissar Brendle, der in der Künstlerszene Mittelfrankens recherchiert, nicht weiter schlimm, er kann mit Kunst ohnehin nichts anfangen. Freilich: Der Mord muss dennoch aufgeklärt werden. Brendle gibt sein Bestes, kommt aber nicht voran – bis Hinweise aus unerwarteter Richtung kommen … Atmosphärisch dicht, skurril und geschickt konstruiert: ein wahrlich musikalischer Kunstkrimi! (Quelle: Verlagsseite)

So fand ich’s:

Bei diesem Buch fällt es mir ziemlich schwer, es einzuordnen.

Okay, es passiert ein Mord und „Blaue Bäume“ dreht sich darum, wie Kommissar Brendle diesen Mord aufklärt. Insofern ist das ein Krimi. Mit einer Auflösung, die mir nicht gefiel und mit einem Ermittler, den ich nicht richtig greifen konnte, aber doch ein Krimi.

Von Anfang an hatte ich aber das Gefühl, dass es nicht hauptsächlich darum geht, Spuren zu verfolgen oder Verdächtige zu überführen oder zu entlasten. Dieses Buch ist ein Experiment. Es spielt mit der Sprache, mit Situationen und Worten. Ein bestimmter Effekt soll erzielt werden, den man durchaus mit skurril umschreiben könnte. Doch für mich war dieses skurril leider nicht witzig, originell und spannend, sondern merkwürdig und seltsam, langatmig und anstrengend.

Ganz zweifellos ist dieser Krimi etwas Spezielles und wer Ungewöhnliches jenseits des Üblichen sucht, sollte einen zweiten Blick auf „Blaue Bäume“ werfen. Ich habe leider zu diesem Buch keinen richtigen Zugang gefunden.

 


[Werbung] Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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