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Das Geheimnis der Flamingofrau von Laura Lay

Zum Inhalt:

Leon ist als Schriftsteller erfolglos und deshalb auch total pleite. In seiner Verzweiflung lässt er sich auf das Angebot einer Fremden ein, für sie als Auftragsarbeit eine erotische Geschichte zu verfassen und sie Einfluss auf den Verlauf der Handlung nehmen zu lassen.

So fand ich’s:

Fast die ganze Zeit las ich eine schöne Erzählung, deren Sprache ein Genuss ist, durchzogen mit einem Hauch Erotik, aufgeteilt etwa zu gleichen Teilen in Leons reales Leben und die erotische Geschichte, die er verfasst. Dieser größte Teil des Kurzromans kann für sich alleine als romantische Fantasie schon absolut bestehen. Gegen Ende kommt dann eine gehörige Portion weitaus deutlichere Erotik dazu, die aber weiter geschmackvoll bleibt, auch wenn die Autorin die Szene um Dominanz und Hingabe in klaren Worten beschreibt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die Charaktere bleiben bis auf Leon selbst eher schemenhaft, was aber folgerichtig ist, da aus Leons Sicht erzählt wird und es sehr gut zur geheimnisvollen Atmosphäre passt.

Wer auf der Suche ist nach einer Aneinanderreihung platter Sexszenen und einer Handlung, die das Ganze nur notdürftig verbindet, der wird hier nicht auf seine Kosten kommen. Lesern, die sich an einer hervorragend erzählten erotischen Geschichte erfreuen möchten, dem sei “Das Geheimnis der Flamingofrau” ans Herz gelegt.


[Werbung] Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Autorenhomepage

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