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Der Sanfte und sein Unmensch von Tharah Meester

Darum geht’s:

Noch bevor Janson seinen Verlobten Harold heiraten kann, hat er mit dessen Lieblingspferd einen schweren Reitunfall, der ihn an den Rollstuhl fesselt. Harold will von einer Trennung nichts wissen und heiratet Janson trotz seiner Behinderung. Aber er behandelt ihn wie ein rohes Ei und das nervt Janson ganz gewaltig, denn so zerbrechlich, wie Harold tut, ist Janson nun wirklich nicht.

So fand ich’s:

Harold ist ein impulsiver und temperamentvoller Mann, der nicht immer die Vernunft walten lässt. Doch sein Ehemann Janson wickelt ihn gekonnt um den Finger, denn Harold kann seinem Liebsten nichts abschlagen. Eigentlich sind die beiden ein perfektes Paar, wenn Harold nicht auf getrennten Schlafzimmern bestehen würde und seinen Mann auch sonst sehr vorsichtig und behutsam behandelt, obwohl das in Jansons Augen gar nicht nötig wäre. Als Janson dann noch mitbekommt, dass Harold seine Pflichten als Vermieter vernachlässigt, platzt ihm der Kragen.

Auch wenn die Umstände von Harolds Krankheit eine ernste Geschichte vermuten lassen, kommt hier der Humor trotzdem nicht zu kurz. Janson sitzt der Schalk im Nacken und sein Harold macht spontan immer wieder mal Dinge, über die man Schmunzeln kann. Und als die beiden sich dann noch in einen Mieterstreit verwickeln lassen, nimmt der Spaß erst Recht seinen Lauf.

Außer der humorvollen Geschichte mit einem Augenzwinkern bestimmt die tiefe Liebe zwischen Harold und Janson diese Erzählung. Obwohl sie sich noch nicht so lange kennen, sind ihre Gefühle für einander sehr intensiv und jedem Außenstehenden ist klar, wie sehr sie sich lieben – auch wenn Janson manchmal daran zweifelt, so wie sein Ehemann sich benimmt. Die beiden haben vor lauter Rücksichtnahme nur leider vergessen, einfach mal offen miteinander zu reden.

Die historisch angehauchte Sprache passt wie immer sehr gut in die nicht real existierende Stadt Farefyr, in der die Liebe zwischen Männern eine Sache ist, über die niemand die Nase rümpft.

In der Taschenbuchversion hat diese Geschichte 124 Seiten, die perfekt ausreichen, um eine humorvolle Episode im Leben dieses liebenswerten Ehepaares zu erzählen und einen für diese Zeit aus dem Alltag entführen. Wie alle Bücher von Tharah Meester ist auch “Der Sanfte und sein Unmensch” was für’s Herz und verspricht gute Unterhaltung, diesmal ohne Drama, sondern mit einem Augenzwinkern.


[Werbung] Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Homepage der Autorin

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3 Comment authors
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Es scheint mir, als sollte ich doch endlich mal ein Buch von Tharah Meister lesen …
Danke für’s anfüttern *lach*

und es sollte wirklich Tharah Meester heißen – die Autokorrektur war mal wieder schneller.

Liebe Gabi!

Ich bedanke mich herzlich für die süße Rezension, die mich zum Schmunzeln gebracht hat Es freut mich sehr, dass Harold & Janson dir gefallen haben!

Dein neuer Header ist übrigens wunderschön!

Liebe Grüße,
Tharah