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Der Sarg von Arno Strobel

Zum Inhalt:

Eva kommt in völliger Dunkelheit zu sich. Als sie erkennt, dass sie in einem Sarg gefangen ist, verfällt sie in Panik, schlägt um sich und verletzt sich an Armen und Beinen bei dem verzweifelten Versuch, sich zu befreien. Sie verliert das Bewusstsein und findet sich in ihrem eigenen Bett wieder. Ein Alptraum? Oder ist das tatsächlich passiert, wie die Verletzungen an ihrem Körper vermuten lassen?

Als Hauptkommissar Bernd Menkhoff, dem wir in „Das Wesen“ schon bei seinen Ermittlungen über die Schulter schauden durften, mit seiner neuen Partnerin Jutta Reithöfer zu einer Frauenleiche gerufen wird, die vergraben in einem Sarg qualvoll erstickt ist, stößt er schnell auf Verbindungen zu Eva. Rund um deren Familie, ihre einzige Freundin und den Geschäftsführer ihrer Firma gibt es jede Menge Ungereimtheiten, Intrigen und Lügen, aber auch in Evas Leben selbst scheint vieles nicht in Ordnung zu sein. Was hat sie mit der Leiche im Sarg zu tun?

So fand ich’s:

Nicht nur aus Sicht des Ermittlers Menkhoff, sondern zum großen Teil auch aus Evas Sicht werden die Ereignisse spannend und was Evas Wahrnehmungen angeht, auch ziemlich beklemmend, geschildert. Es gibt keine blutigen Szenen, sondern das Gänsehaut-Feeling entsteht durch das Spiel mit Evas Ängsten. Die kurzen Kapitel animieren zum Weiterlesen und es ist nicht schwer, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Es gibt einige verwirrende Spuren, Menschen, die sich verdächtig machen, undurchsichtige Nebenfiguren, die alle irgendwie miteinander verstrickt sind und man kann sehr gut eigene Überlegungen anstellen, wer aus welchen Motiven was getan hat. Ich wurde von der schlüssigen Auflösung wieder einmal überrascht.

Insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Besonders angenehm finde ich, dass der Fischer-Verlag sich an ein einheitliches (und außerdem noch sehr gelungenes) Cover-Design hält und man die Strobel-Bücher auf den ersten Blick erkennt, auch wenn es sich nicht um eine Serie handelt.

Und hier gibt`s noch ein Lesungs-Schmankerl mit Arno Strobel und Stephan Ludwig in München.


[Werbung] Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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