Buchiges

Desperately Seeking Santa (englisch) von Eli Easton

Darum geht’s:

Gabriel Martin freut sich darüber, den ersten Zeitungsartikel seines Lebens schreiben zu dürfen und ihn gleichzeitig für seine Hausarbeit in „investigativem Journalismus“ verwenden zu können, wenn alles so läuft, wie er sich das vorstellt. Denn bei der langweiligen Wohltätigkeitsveranstaltung für das Waisenhaus gibt es ein Geheimnis zu lüften – niemand weiß, wer hinter der Maske des Weihnachtsmannes steckt, der seit ein paar Jahren dort auftritt. Zu dumm, dass Mack „The Mountain“, den Gabriel kürzlich kennengelernt hat und den er toll findet, so abweisend reagiert. Was kann er nur dagegen haben, den mysteriösen Weihnachtsmann zu enttarnen?

So fand ich’s:

Das ist eine weihnachtlich angehauchte Geschichte ganz nach meinem Geschmack.

Die beiden Protagonisten sind ziemlich gegenteilig, denn auf den ersten Blick haben der wortgewandte Journalismusstudent Gabriel und der riesige, schweigsame Ringer Mack nichts gemeinsam. Doch je näher sie sich kennenlernen, desto mehr entdecken sie, wie ähnlich sie ticken. Außerdem ist da eine enorme erotische Anziehung, die nicht nur der Erzähler Gabriel spürt, sondern die er auch sehr deutlich bei Mack erkennen kann, obwohl dieser sich immer wieder ziemlich abweisend benimmt.

Und mir als Leser wurde schneller als Gabe klar, was der Grund für Macks Zurückhaltung ist und wer hinter der Maske des Weihnachtsmannes bei der Wohltätigkeitsveranstaltung steckt. Doch je mehr Gabe recherchiert und zu Tage fördert, desto klarer wird auch ihm, dass es keine gute Idee ist, das Geheimnis des Weihnachtsmannes zu lüften. Doch sein Chef bei der Zeitung macht Druck und er möchte natürlich die Chance nutzen, sich zu beweisen. Schon bei seiner ersten Bewährungsprobe gerät Gabe in ein Dilemma, das es in sich hat.

Weil diese Story nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte enthält, sonder viel viel mehr, was Substanz und Bedeutung hat, fand ich diese Geschichte so toll. Mit leichter Hand geschrieben, unterhält sie einen gut, aber sie transportiert auch sehr viel mehr und das auch noch, ohne den erhobenen Zeigefinger zu bemühen. Eine rundum gelungene weihnachtliche Geschichte, die ich zu jeder Jahreszeit empfehlen kann.


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Homepage der Autorin

One Comment

  1. Irina 28/12/2017 08:51

    Freut mich, dass sie dir ebenso gefallen hat, wir mir <3

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