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[Gänseblümchen der Woche] #100

Dies ist die 100. Ausgabe der sonntäglichen Gänseblümchen für mich. Kaum zu glauben, dass ich an so vielen Sonntagen schöne und positive Dinge gefunden habe – auch wenn es mir manchmal schwer gefallen ist, weil das Negative überwogen hat. Und so mache ich mich heute zum 100. Mal auf die Suche nach den Gänseblümchenmomenten der Woche.

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In letzter Zeit hatte ich einige Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen und ich bin froh, dass die Ergebnisse alle gut waren. Es hätte mir gerade noch gefehlt, dass ich noch mehr Krankheiten einsammle. Aber für den Moment bin ich wohl verschont geblieben und kann mich auf die konzentrieren, die ich schon habe. Urgs.

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Ich bin ein großer Fan von Dokumentationen. Wenn es darum geht, Einblicke in fremde Länder, spannende Berufe, Technik, Wissenschaft oder den Menschen zu gewinnen, bin ich dabei. Leider gibt es nicht allzu viele, die ich gut recherchiert, informativ und trotzdem spannend finde. Oft kommt in den letzten Jahren ein reißerischer Effekt dazu, der manches aufbauscht oder mehr auf Show als auf Fakten setzt.

Gerade habe ich eine Doku-Reihe des WDR entdeckt, der die Feuerwehr Gelsenkirchen bei ihren Einsätzen begleitet. Die Feuerwehrleute tragen Bodycams und man ist in der verrauchten Wohnung bei Null Sicht auf der Suche nach der bewusstlosen Bewohnerin genauso mit dabei wie beim Fleischwurstcontest in der Feuerwache. Es gibt nur die Kommunikation der Feuerwehrleute, die man während der Einsätze mitverfolgt, und die Kommentare der beteiligten Feuerwehrleute selbst, die dazwischen geschnitten wurden. Dramatisch und sehr eindrücklich sind manche Einsätze schon, aber die Dokumentation an sich ist sehr zurückhaltend, auch wenn einen die Feuerwehrleute selbst auch an ihren Gefühlen teilhaben lassen, weil sie sehr offen erzählen.

Gerade läuft die zweite Staffel, aber die erste kann man in der ARD-Mediathek immer noch ansehen. Diese Dokumentation “Feuer und Flamme” kann ich nur empfehlen.

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Wenn ich mir die Bilder von den tief verschneiten Regionen in Südbayern ansehe, bin ich froh, dass hier nicht so viel runtergekommen ist. Ich musste viele viele Jahre durch Regionen mit dem Auto fahren, in denen es heftig geschneit hatte und kann darauf wirklich verzichten. Wenn man nicht weiß, ob man diesen Berg nun runterfahren soll oder ob das Risiko, wegzurutschen, zu groß ist, klopft das Herz schon mal höher. Und meine Tiefgaragenauffahrt meidet man bei viel Schnee auch eher und nimmt den Bus. Wie schön, dass ich im Moment gar nicht raus muss und wenn überhaupt, dann kann ich das meiste zu Fuß erledigen.

Als Kind fand ich es toll, wenn viel Schnee lag. Wir Kinder aus der Nachbarschaft haben ein Iglu gebaut und darin gespielt – das war tatsächlich so groß, dass mehrere Kinder darin Platz hatten und dafür braucht man ne Menge Schnee. Oder wir sind den ganzen Tag lang auf Skiern, Schlitten oder Plastiktüten den kleinen Hügel runter gerutscht und waren eher mehr damit beschäftigt, an der Seite wieder hochzustapfen. Bis die Lippen blau waren, es dunkel wurde und zuhause die warme Badewanne gewartet hat.

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Mit der “Eine Million Schritte”-Challenge hänge ich ein bisschen hinterher. Noch bin ich nicht abgeschlagen und ganz optimistisch, dass ich den Rückstand von knapp 12.000 Schritten wieder aufholen kann, wenn sich mal gerade keine Familiendramen abspielen, die mich niederstrecken.

Stand bis einschl. 12.01.:
Soll-Schritte: 355.395
gemachte Schritte: 343.421

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Ich wünsch Euch einen schönen restlichen Sonntag und einen guten Start in die Woche, was auch immer ihr tut!

Welche schönen Momente haben Euch in dieser Woche ein Lächeln ins Gesicht gezaubert?

Die ursprüngliche Idee zum Gänseblümchen der Woche stammt von „Hoffnungsschein“ und ich hab die Aktion bei „Schattenwege“ entdeckt. Auf diesen Blog gibt es auch regelmäßig neue Beiträge zur Rubrik “Gänseblümchen”.

 

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