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Inferno von Dan Brown – Robert Langdon #4

Darum geht’s:

Robert Langdon erwacht in einem Krankenhaus in Florenz und hat keine Ahnung, wie er dort hingekommen ist. Als einer der Ärzte von einer bewaffneten Frau erschossen wird, weil er sie nicht zu Langdon lassen will, ergreift Robert zusammen mit der Ärztin Sienna Brooks die Flucht. Ihm fehlen die Erinnerungen an die letzten Tage, doch offensichtlich befand er sich schon wieder mitten in einem Abenteuer.

So fand ich’s:

Dan Brown veranstaltet traditionell immer eine spannende Schnitzeljagd, in die die Sehenswürdigkeiten einer Stadt eingewoben sind. Diesmal ist Florenz an der Reihe und man bekommt schon wirklich Lust, die Stadt der Medici einmal zu besuchen und alles, was einem so farbig und interessant beschrieben wird, mit eigenen Augen zu sehen.

Robert Langdon ist der berühmteste Symbolologe der Welt, also liegt es nahe, dass man ihn braucht, wenn es darum geht ein Rätsel zu lösen, das sich hinter Symbolen verbirgt. Und Robert Langdon lässt sich nur zu gern auf derartige Abenteuer ein, auch wenn er wieder einmal vor Menschen flüchten muss, die von seinem Wissen profitieren wollen oder versuchen, ihn daran zu hindern, das Rätsel zu lösen. Nach bewährtem Muster ist selbstverständlich auch wieder eine schöne Frau an seiner Seite, die genauso einfallsreich und abenteuerlustig ist wie Robert Langdon.

Es ist von vorneherein klar, dass auch dieses Abenteuer Robert Langdons nach dem üblichen Schema ablaufen wird und das störte mich nicht im Geringsten. Denn Dan Brown versteht es, spannend zu erzählen und gleichzeitig die historischen Stätten in Florenz harmonisch in die Handlung einzufügen. Der eingängige Schreibstil und die kurzen Kapitel lassen einen über die Seiten fliegen und die immerhin 682 Seiten sind im Nu durchgelesen.

Das Ende erwischte mich kalt und überraschte mich, war aber passend und realistisch und so blieb die Thematik der Überbevölkerung und wohin das die Menschheit mittel- oder langfristig führen wird, nicht nur Aufhänger für die spannende Geschichte, sondern auch eine Anregung, ein bisschen näher darüber nachzudenken. Denn aktuell ist dieses Thema nach wie vor.

Dan Brown hat zuverässig abgeliefert, was ich von ihm erwartet habe, und hat mich mit “Inferno” wieder spannend und kunstsinnig unterhalten.

Mehr dazu:

Am 13. Oktober startete der Kinofilm zu Inferno (als Appetithäppchen gibt’s Trailer 1 und Trailer 2 bei Youtube zu sehen)

Mein Eindruck zur Kinofilm-Version: Spannende Unterhaltung und schöne Bilder von weltberühmten Sehenswürdigkeiten, aber die kleinen Änderungen an der Story haben ihr für meinen Geschmack nicht gut getan. Gerade das Ende fand ich im Buch gelungener. Aber so ist nun mal Hollywood-Kino.

Das Timing ist perfekt, denn kürzlich wurde ein weiterer Band mit dem Symbolologen Robert Langdon angekündigt, der am 26. September 2017 erscheinen soll. Der Titel des Originals lautet “Origin” und die deutsche Übersetzung gibt’s zeitgleich bei Bastei Lübbe. Bisher weiß man recht wenig über das Thema des neuesten Werkes, auf der Homepage von Bastei Lübbe kann man aber immerhin schon mal Folgendes lesen:

Auch im neuesten Werk wird Dan Brown gemäß seinem Erfolgsrezept geheime Codes, Wissenschaft, Religion, Geschichte, Kunst und Architektur miteinander verknüpfen. In ORIGIN wird der Symbolforscher Robert Langdon mit den beiden ewigen und entscheidenden Fragen der Menschheit konfrontiert und mit einer bahnbrechenden Entdeckung, die diese Fragen beantworten könnte.

 

 

 

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Guten Morgen,
hört sich nach einer spannenden Lektüre an. Ich muss gestehen, dass ich über Illuminati nie hinaus gekommen bin. Vielleicht sollte ich mir seine Bücher doch irgendwann mal vornehmen. Ich wünsche dir dann als nächstes viel Spaß mit dem Film!
LG und hab einen schönen Sonntag
Yvonne

Susanne

Da freue ich mich schon auf den Film.

Ich habe den Film gestern gesehen. Sehr actionreich, das kann ich schon mal sagen. :D Dabei habe ich dann auch davon erfahren, dass es 2017 ein neues Buch geben wird. Darauf freue ich mich schon. :)

Ascari

Huhu!

Ich sehe, wir verstehen uns, denn ich erinnere mich, dass ich auch nach der Lektüre des Buchs damals mehrmals über die Thematik Überbevölkerung nachgedacht habe … Und jedes Mal, wenn bekannt gegeben wird, dass wir wieder mehr Menschen auf unserem Planeten geworden sind, denke ich wieder daran.

Liebe Grüße
Ascari