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Buchiges

Ink & Flowers von J. K. Pendragon (englisch)

Darum geht’s:

Luke ist ein unsicherer und verwirrter junger Mann, überängstlich und von den herrschüchtigen Tanten kurz gehalten. Er versucht, trotz aller Widerstände Künstler zu werden und muss sich mit Nebenjobs über Wasser halten. Als er seine Miete nicht zahlen kann und vor die Tür gesetzt wird, lässt er sich auf einen Deal ein, den ihm Cooper, der furchteinflößende Dauerkunde aus dem Blumenladen macht: Cooper lässt Luke für gewisse Gegenleistungen bei sich wohnen.

So fand ich’s:

Dass Luke sich vor dem über und über tätowierten Riesen Cooper fürchtet, kann ich nachvollziehen. Besonders, nachdem Cooper einmal betrunken im Blumenladen, in dem Luke arbeitet, auftauchte und ihm ins Gesicht sagt, dass er Luke für schwul hält. Cooper versucht auf plumpe Art, Luke anzumachen. Doch Lukes größte Angst ist es, tatsächlich schwul zu sein, nicht den Erwartungen seiner Familie zu entsprechen und zu “diesen widerlichen Leuten” zu gehören, wie seine Familie es formuliert. Seitdem fürchtet Luke sich vor Cooper und der Wahrheit, die er auf den Tisch gepackt hat.

Dass sich Luke tatsächlich auf Coopers Angebot einlässt, obwohl ihm schon speiübel wird, als sie nur darüber reden, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Er kann es zwar gut erklären, warum es nicht in Frage kommt, wieder bei seinen Tanten einzuziehen. Und warum er bei einem weiteren Job neben Blumenladen und Studium dem Druck schon früher nicht standgehalten hat. Aber Sex gegen Unterkunft ist ja nun wirklich nichts, womit man Luke besser klarkommen sieht. Und das weiß er auch. Alternativen? Keine …

Sein Glück, dass sich dann alles anders entwickelt als es zuerst den Anschein hat. Denn Cooper hat natürlich seine Gründe für dieses Angebot und je mehr Luke hinter die Fassade sieht, desto weniger fürchtet er sich. Und als Cooper auch noch Schützenhilfe gegen Lukes dominante Familie bietet, wagt es Luke endlich, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.

Mir hat die schön geschriebene Liebesgeschichte der beiden emotional geschädigten Jungs, die sich gegenseitig gut tun, gut gefallen.


[Werbung] Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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