Buchiges

Blood on Snow – Das Versteck von Jo Nesbø

Darum geht’s:

Ulf braucht dringend Geld und deshalb sagt er ja zu dem Auftrag seines verbrecherischen Bosses, einen säumigen Schuldner umzubringen und das Geld wiederzuholen. Als der Auftragsmord nicht so läuft wie geplant, muss Ulf fliehen. Vor der Killertruppe versteckt er sich in einem winzigen Ort in der Finnmark.

So fand ich’s:

Der erste Band dieser Reihe mit dem Untertitel Der Auftrag hat mir nicht wirklich gut gefallen und nur, weil ich so ein großer Fan von Harry Hole bin, habe ich überhaupt einen Blick in diesen zweiten Band geworfen. Gut, dass ich das getan habe!

Natürlich war ich inzwischen gewarnt, dass die Blood on Snow-Reihe ganz anders ist als die Krimis mit Harry Hole. Und mit diesem Band „Das Versteck“ habe ich tatsächlich den Spaß an dieser etwas anderen Erzählweise gefunden.

Der verhinderte Killer Ulf ist ein menschlicher, sympathischer Held, der im kleinen Örtchen in der Region der Samen auf spannende, teilweise skurrile Menschen trifft und in deren Leben eindringt. Der Schwerpunkt der Erzählung sind die Personen, ihre Schicksale und Interaktionen. Der Grundton ist ruhig und erzählerisch, und obwohl keine reisserische Spannung herrschte, hat mich Ulfs Geschichte doch gefesselt und mit ihren leiseren Tönen gut unterhalten.

„Das Versteck“ ist weder mit der Harry Hole Reihe noch mit seinem Vorgänger „Der Auftrag“ vergleichbar. Das bedeutet für eventuelle weitere Bände, dass auch hier alles offen ist und man sich Buch für Buch darauf einlassen muss, was ich nach dieser positiven Überraschung mit „Das Versteck“ wohl tun werde.


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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