Buchiges

Zorn – Tod und Regen von Stephan Ludwig – Zorn #1

Klappentext:

Zwei Morde in einer Stadt, die seit Jahren nur natürliche Todesfälle kannte. Blutig, brutal, unerklärlich. Warum gibt ein Killer seinem Opfer Schmerzmittel, bevor er es quält? Hauptkommissar Claudius Zorn soll die Ermittlungen leiten: Er hat Kopfschmerzen, er hat keine Lust, er hat keine heiße Spur. Als er dann noch merkt, dass ihn bei den Ermittlungen irgendjemand austricksen will, bekommt Zorn richtig schlechte Laune. Und der Mörder hat noch nicht genug …

So fand ich’s:

Ganz offensichtlich entwickle ich eine merkwürdige Sympathie für unausstehliche Protagonisten. Schon die Ermittlerin Lydia Louis in Sabine Klewes „Der Seele weißes Blut“ fand ich trotz ihrer zweifelhaften Charakterschwächen sehr lesenswert. „Der Spezialist“ von Mark Allen Smith ist gar ein professioneller Menschenfolterer. Und Christian Kliers Kommissar Klotz hat mir zumindest in „Klotz, der Tod und das Absurde“ ebenfalls gut gefallen.

In diese Auflistung kann man Claudius Zorn nahtlos einreihen. Zum Glück gibt es den Kollegen Schröder, sonst würde bei der Kripo einer nicht genannten mitteldeutschen Stadt (vermutlich Halle) nicht viel laufen. Am Buchende liefert der Autor selbst eine gelungene Zusammenfassung der Charaktere:

Sprachlich ausgereift wird hier eine spannende Krimigeschichte erzählt, die ihren Anteil an Humor und gegen Ende einen Hauch von Melancholie aufweist. Ein solider Krimi, der mir wegen der beiden Ermittler gefallen hat, die aber nicht unbedigt jedermanns Sympathien so sehr wie meine erringen dürften.

Ich freue mich schon auf Band zwei „Zorn – vom Lieben und Sterben“, der in wenigen Tagen erscheint.

Mehr dazu:

Die Serie in der richtigen Reihenfolge:

Zorn – Tod und Regen

Zorn – vom Lieben und Sterben

Zorn – wo kein Licht

Zorn – wie sie töten

Zorn – kalter Rauch

Zorn – wie du mir


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

Ich freue mich über Kommentare:

%d Bloggern gefällt das: