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Der Todeskünstler von Cody McFadyen – Smoky Barrett #2

Darum geht’s:

Smoky hat sich freigenommen, um endlich die Sachen ihrer verstorbenen Familie auszuräumen. Mitten in diese traurige Pflicht platzt der Anruf, dass ein blutbeschmiertes Mädchen mit Selbstmord droht und nur mit Smoky reden möchte. Es stellt sich heraus, dass ihre Pflegefamilie brutal abgeschlachtet wurde, die Leichen befinden sich im Haus, in dem sich das Mädchen, Sarah, völlig verstört aufhält. Smoky ist schnell klar, dass Sarah nicht die Täterin sein kann, aber die Geschichte, die sie erzählt, ist doch zu verrückt, als dass sie wahr sein könnte.

So fand ich’s:

Ein Fremder hat sich ausgerechnet Sarah ausgesucht, um ihr Leben zur Hölle zu machen. Jeder Mensch, der sie liebt, soll vor ihren Augen sterben und wenn Sarahs Seele zerstört ist, dann wird der “Todeskünstler” sie nach seinem Bild neu erschaffen. So irre das klingt, scheint es genau so zu sein. Der Todeskünstler selbst macht Smoky Barrett telefonisch auf einen weiteren Tatort aufmerksam, an dem er Gerechtigkeit geübt hat, wie er es nennt.

Smoky und ihr Team sind überzeugt, dass der Todeskünstler sehr geplant vorgeht und keine Fehler macht, denn sie bekommen nur Indizien in die Hand, die der Todeskünstler ihnen zuspielt. Da ist es umso wichtiger, dass Smoky und James ihre besondere Intuition einsetzen und sich in den Verbrecher hineinversetzen, um ihn überhaupt ein bisschen einschätzen und hoffentlich durchschauen zu können.

Als zweiten Handlungsstrang gibt es ein “Buch im Buch”, in dem Sarah uns sehr mitreissend und plastisch aus den Aufs und Abs der vergangenen 10 Jahre ihres Lebens erzählt.

Wie schon der erste Band “Die Blutlinie”, ist der “Todeskünstler” nichts für Zartbesaitete. Man sollte nichts gegen sehr detailliert beschriebene blutige Verbrechen oder auch gegen psychische Folter haben, die hier beide reichlich vorkommen. Sie gehören aber zwingend zur Geschichte und werden nicht nur wegen eines billigen Schockeffektes eingesetzt, so dass ich sie trotz ihrer Heftigkeit als passend empfand. Es ist nicht erforderlich, “Die Blutline” gelesen zu haben, man kann auch sehr gut erst beim “Todeskünstler” einsteigen. Wer jedoch die ganze Serie lesen will, dem empfehle ich, die Reihenfolge einzuhalten, denn das Privatleben der Ermittler entwickelt sich natürlich im Laufe der einzelnen Bände weiter. Auch wenn es keine allzu große Rolle im “Todeskünstler” spielt, hat es doch einen festen Platz in der Erzählung und man freut sich darüber, das bewährte Team aus besonderen Spezialisten wiederzutreffen, das sich Smoky da zusammengestellt hat. Denn es sind nicht nur Arbeitskollegen, sondern inzwischen auch gute Freunde.

Wie schon sein Vorgänger, hat mich auch der “Todeskünstler” von der ersten bis zur letzten Seite mit viel Spannung, menschlichen Dramen und Psychospielchen bei der Stange gehalten. So stelle ich mir einen gelungenen Thriller der härteren Gangart vor!

Mehr dazu:

Wer das Buch schon gelesen hat und meine Inhaltsangabe und detaillierte Meinung zur Handlung lesen möchte, kann dies hier in meinem Leserundenbeitrag machen.

Eine weitere lesenswerte Rezension zum “Todeskünstler” gibt’s bei: Sunsys Blog

Die Serie in der richtigen Reihenfolge:

Die Blutlinie
Der Todeskünstler
Das Böse in uns
Ausgelöscht


[Werbung] Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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Huhu,
Eine sehr tolle Rezi hast du hier Geschrieben.
Ich bin noch nicht ganz soweit. Hab das Buch zwar durch aber die Rezi noch nicht fertig.

Schönes Wochenende
<3 Lisa