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Montagsfrage: Ein Blick zurück – wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Die Montagsfrage, die zum Anfang jeder Woche auf dem Blog Buchfresserchen gestellt wird, beschäftigt sich heute mit den Anfängen aller Leseleidenschaft.

 

Die Familiensage berichtet, dass ich mir anhand einer Art Memory-Puzzle mit Symbolen und dem geschriebenem Wort darunter selbst das Lesen beigebracht habe, noch bevor ich in der Schule war. Durch meine gesamte Jugend sind meine Mutter und ich einmal wöchentlich in der örtlichen Bücherei eingefallen und haben die Regale geplündert. Ich bin aufgewachsen mit allen gängigen Kinder- und Jugendbüchern und nachdem ich die kleinen Bestände irgendwann auswendig konnte, bin ich auf Romane und ganz besonders Thriller umgestiegen. Ich lese also begeistert, seit ich mich erinnern kann und behaupte deshalb, ich bin nicht zum Bücherwurm geworden, sondern ich wurde so geboren.

Übrigens hat sich der Lesewahnsinn nicht durchgängig so gehalten. Zwischen 20 und 30 etwa habe ich so gut wie gar nichts gelesen und das war auch okay. Schließlich ist das ein Hobby und soll Spaß machen und wenn man andere Dinge im Kopf hat, dann ist das eben so. Wer sich also mit einer Leseflaute herumquält, macht Euch keine Sorgen. Denn nach ca. 10 Jahren “Leseflaute” kam die Lust am Lesen von ganz alleine wieder zurück und seitdem lese ich, was das Zeug hält.

 

Und hier geht es zu den Montagsfragen, die ich im Laufe der Zeit schon beantwortet habe.

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Benachrichtige mich zu:

Diese Erinnerung teile ich vollkommen :-) Meine Mutter hat mich durch abendliches Vorlesen schon als Kind “infiziert”, später ging es dann auch jede Woche in die Bücherei. Eine Flaute hatte ich übrigens auch! So im Alter zwischen 8 und 11 allerdings ;-)

https://buchstabentraeumerei.wordpress.com/2016/08/08/montagsfrage-39-wie-bist-du-zum-buecherwurm-geworden/

Liebe Grüße,
Anna

Eine Leseflaute hatte ich auch. Diese ereilte mich irgendwann im ersten Lebensjahr meiner großen Tochter. In der Zeit habe ich Bücher allerdings auch nicht vermisst. Es gab einfach so viel anderes zu tun.
Inzwischen haben mich die Bücher wieder gefunden oder ich sie. Jedenfalls wächst meine Wunschliste fast wöchentlich. Und das ist auch gut so! ;)

Hallo, Gabi!
Meine Mutter und ich sind früher auch immer wie eine Plage in der Bücherei eingefallen. Irgendwann kam meine Mutter dann nicht mehr mit – wir wohnten dann relativ nahe an der Bücherei – und meinte nur einmal die Woche: “Ich hab nix mehr zu lesen.” Ich bin heute noch stolz drauf, dass ich beim Bücheraussuchen für sie niemals daneben gegriffen habe. Vielleicht weil ich ihr nur Bücher mitgebracht habe, die mir auch gefallen hätten. Ob Büchergeschmack vererblich ist? :)
LG, m

Mit den “Anfängen” geht’s mir wie dir, allerdings hatte ich nie eine Phase, in der ich wenig bis gar nicht gelesen habe … Irgendein Buch habe ich immer in der Mache :-)

Susanne

Meine Leseflaute war von der Schule bis vor ca. 16 Jahren als ich länger im Krankenhaus war. Dort hat mich das “Lesefieber” gepackt. Meine Mutter meinte früher immer: ” Ließ doch mal ein Buch”, hat nix geholfen ;-). Ich habe aber immer mal kurze Phasen, in denen ich nichts lese.

Hallo,

ich finde das schön zu lesen, dass Ihr bereits in jungen Jahren durch eure Familie an Bücher rangeführt wurdet. Bei mir war das leider nicht so.
Dafür gebe ich dies heute an meinen Sohn (11) weiter. Er hat schon alle Teile Von Gregs Tagebuch, Percy Jackson, Levithan und Skullduggery Pleasant gelesen.

LG
die Yvi

Ich habe sehr lange sehr wenig gelesen, aber durch den Blog mehr. Bücher sind für mich etwas Besonders, aber mich stetig in ein Buch zu versenken, das wäre zuviel für mich. Aber ich lese gern Zeitungen :-)