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Montagsfrage: Gibt es eine Erzählperspektive, die du beim Lesen bevorzugst?

Heute etwas später als üblich, aber noch bevor die Hitze mein Gehirn zerschmelzen lässt, beantworte ich die Montagsfrage, die wie immer auf dem Blog Buchfresserchen gestellt wird.

Bis vor wenigen Jahren habe ich mir gar keine Gedanken um die Erzählperspektive gemacht. Doch als ich zunehmend Gay Romance gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass dort sehr oft die Geschichte aus der Sicht einer Person – oder bevorzugt abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten – erzählt wird. Das bringt einen oft näher an die Gefühlswelt der beiden, hat aber auch den großen Nachteil, dass man nur das weiß, was der Erzähler weiß. Für Liebesromane ist das ganz okay, bei Krimis oder Thrillern, die sich nicht nur auf zwei Personen konzentrieren, sondern meistens komplexere Handlungsabläufe mit vielen Erzählern und Schauplätzen haben, weil oft genug ein ganzes Team ermittelt, ist mir ein auktorialer Erzähler meistens lieber.

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Hey Gabi,

ich bin da flexibel. Solange es glaubwürdig vermittelt wird, kann ich mich mit jeder Erzählperspektive anfreunden. :)

Montagsfrage auf dem wortmagieblog
Viele liebe Grüße,
Elli

Am liebsten sind mir solche wie bei “Into the water”, die aufzeigen wie unterschiedlich die Wahrnehmungen einer Situation sind. Aber wenn, brauche ich eine konstante Perspektive – wenn es zwischen mehreren wechselt bin ich nicht irritiert, aber es stört mich. Was eben auch bei dem eben genanntem Buch ein kleiner Kritikpunkt ist.

Hoffe es geht dir ein wenig besser? Und lasse eine virtuelle Umarmung da!