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Rosenrot Mausetot von James Patterson – Alex Cross #6

Patterson schreibt immer sehr angenehm und man kann seine Bücher einfach so weglesen. Das war auch hier wieder der Fall. Allerdings ist mir das Gutmenschentum von Alex Cross in Laufe der Zeit ein bisschen zuviel geworden. Er ist so einseitig gut und wird höchstens mal von edler Wut heimgesucht. Mir fehlen die schlechten Eigenschaften, die Laster, einfach mal was Negatives, das einen Menschen interessant macht. Wer von alkoholkranken, abgestürzten Ermittlern die Nase voll hat, dem sei Alex Cross wärmstens empfohlen. Das bedeutet natürlich nicht, dass bei ihm alles glatt läuft. Im Gegenteil, er wird von einem Schicksalsschlag nach dem anderen heimgesucht. Im aktuellen Buch trennt sich seine Lebensgefährtin von ihm, weil sie mit der Langzeit-Entführung durch einen Psychopathen aus dem letzten Band nicht klar kommt und die geliebte Tochter erkrankt an einem Hirntumor. Die Vorgängerbände hielten eine ähnliche Fülle an Dramen bereit und nun ist bei mir das Maß voll.

Ich betrachte dieses Buch als solide und auch nicht unbedingt langweilige Weiterführung einer an sich spannenden Krimireihe und hoffe darauf, dass die nächsten Bände mich etwas mehr überzeugen.

 

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