Buchiges

The Remaking of Corbin Wale (englisch) von Roan Parrish

Darum geht’s:

Nachdem Alex seinen Job und seinen Lover, in dessen Wohnung er lebte, zur gleichen Zeit losgeworden ist, hält ihn nichts mehr in New York. Er nutzt die Gelegenheit, um das Geschäft seiner Mutter zu übernehmen und in seiner Heimatstadt eine Bäckerei mit Cafe zu eröffnen, um dort seine kreative Freiheit auszuleben.

Stammgast Corbin ist schweigsam, schüchtern und manche halten ihn für verrückt. Doch Alex ist von Anfang an fasziniert von ihm und er versucht, Corbin näher kennenzulernen.

So fand ich’s:

Alex ist Bäcker und drückt sich durch seine süßen Kreationen aus. Corbin kann gar nicht ausdrücken, was in ihm vorgeht. Corbin ist wirklich alles andere als durchschnittlich, ein Träumer, und die meisten Menschen halten ihn für seltsam. Doch Alex hat von Anfang an eine wortlose Verbindung zu ihm und versucht, in seine ungewöhnliche Gedankenwelt zu kommen.

Von beiden abwechselnd erzählt, darf man sowohl Alex als auch Corbin in den Kopf schauen. Alex will Corbin nicht verschrecken und hält sich zurück. Auch Corbin möchte mehr, doch seine Ängste bremsen auch ihn. Sie müssen beide um ihre Beziehung kämpfen und tun das auf eine Art, die ihre eigene Persönlichkeit, aber auch die des anderen wohlwollend einschließt.

Der Erzählton der Geschichte ist ruhig, aber alles andere als langweilig. Sehnsucht und erotische Spannung liegt in der Luft und ein Hauch mystischer, geheimnisvoller Magie. Alex und seine kulinarischen Kreationen verhindern, dass man die Bodenhaftung verliert, denn er bringt eine solide und bodenständige Qualität mit und ist eine wunderbare Ergänzung zu Corbins gedankenverlorener Verträumtheit.

Roan Parrish hat es wieder mal geschafft, eine runde und sehr ausgewogene Geschichte auf ihre einzigartige Weise zu erzählen, die mich absolut überzeugt hat.

Mehr dazu:

Dieses Buch ist Teil der jährlichen Weihnachtskollektion von Geschichten aus dem Riptide Publishing Verlag, die einen wohltätigen Zweck aus dem LGBTQ-Bereich unterstützt. Diesmal gehen 20 % des Eröses an das russische LGBT-Netzwerk.

Weitere Meinungen zu Buch findet man hier:
Mikku-chan (auf englisch)
Gaylesen


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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