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Die Erben der alten Zeit – Der Thul von Marita Sydow Hamann – Die Erben der alten Zeit #2

Darum geht’s: 

Der bösartige Magier Oden, der grausam über den Planeten Godheim herrscht, hat der 14-jährigen Charlie jenes magische Amulett entrissen, mit dem man zwischen der Erde und Godheim reisen kann. Während Charlie auf Godheim festsitzt, startet Oden seinen magischen Angriff auf die Erde. Gemäß einer alten Prophezeiung, soll nur Charlie ihn noch stoppen können. Doch die hat nicht die mindeste Ahnung, wie das geschehen soll. Sie weiß ja nicht einmal, wie sie ihre in Gefangenschaft geratene Freundin Hanna aus Odens Burg Asgard befreien kann. So macht sie sich mit ihren Freunden auf die Suche nach jener jungen Frau, die ihr mehrmals in Visionen erschienen ist. Ob dies der richtige Weg ist?

Empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahren (aber auch sehr gut für Greise wie mich geeignet)

So fand ich’s: 

Es ist ja schon eine ganze Weile her, dass „Die Erben der alten Zeit: Das Amulett“ erschienen ist, schon letzten Sommer habe ich es gelesen. Nun habe ich also endlich die kürzlich erschienene Fortsetzung „Die Erben der alten Zeit: Der Thul“ in die Finger bekommen.

Durch die lange Wartezeit waren die Einzelheiten des ersten Teiles ein bisschen verschüttet, aber es dauerte gar nicht lang, bis ich mit Hilfe der kleinen Zusammenfassungen und Hinweise, die in den Text eingebaut sind, wieder alles wusste. Schon beim ersten Band „Das Amulett“ gefiel mir die liebevoll bis ins Detail ausgearbeitete fremde Welt mit fantastischen Pflanzen und Tieren, die frei erfunden oder an die nordische Mythologie angelehnt sind, mit Zaubersprüchen, Runen, Schwarzelfen, Einhörnern und Magiern, in der man sich verlieren und ausgiebig schwelgen kann.

Dazu kommen liebenswerte, mutige, vielschichtige Charaktere mit teilweise magischen Fähigkeiten, die sich einer eigentlich viel zu großen Aufgabe stellen müssen, denn sie sind doch gerade erst dabei, sich selbst zu finden und ihre Fähigkeiten zu entdecken. Teenagermädchen Charlie hat ihre erste unheilvolle Begegnung mit dem Magier Oden schon hinter sich und mit knapper Not überlebt. Doch zusammen mit ihren Verbündeten Tora, Kunar und Biarn will sie ihre Freundin Hanna aus Odens Gefangenschaft befreien und verhindern, dass er seine bösartige Macht auch auf die Erde ausweitet. Auch Sora, die im ersten Band schon einen Teil ihrer Geschichte erzählten durfte, und die ebenfalls ein Stück des entscheidenden Amulettes bei sich trägt, ist wieder mit dabei, denn auch sie spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen Oden.

Sie begegnen dem Thul, einem Geschichtenerzähler und Bewahrer von Überlieferungen, der einiges aufklären kann, was in der Vergangenheit passiert ist und Charlies und Soras Schicksal betrifft, auch wenn er selbst und seine Rolle im Geschehen ein bisschen undurchsichtig sind.

Geschildert wird ein spannendes und gefährliches Abenteuer, der Kampf Gut gegen Böse, der auch am Ende dieses Buches noch nicht ausgestanden ist. Auch wenn das Kapitel „Der Thul“ einen gewissen Abschluss hat, bleibt das Buch doch ein Teil einer größeren Erzählung. Und deshalb begann das Warten und Fiebern auf Teil 3 „Die Erben der alten Zeit: Ragnarök“ quasi in dem Moment, als ich die letzte Seite von „Der Thul“ begeistert zu Ende gelesen hatte.

Mehr dazu:

Die Reihe „Die Erben der alten Zeit“ in der richtigen Reihenfolge:

Das Amulett

Der Thul

Ragnarök


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

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