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Just a Bit Wicked (englisch) von Alessandra Hazard – Straight Guys #7

Darum geht’s:

Vlad hat den Job als Sicherheitschef beim russischen Oligarchen Demidow verloren. Und dann entdeckt er auch noch deutliche Beweise dafür, dass seine Freundin ihn betrogen hat. Schnell findet Vlad heraus, wer der Nebenbuhler ist und sucht ihn auf mit dem festen Vorsatz, seine Wut an ihm auszulassen. Aber diese Begegnung läuft ganz andes als geplant.

So fand ich’s:

Sebastian hat genug schlechte Erfahrungen mit mit homophoben Männern gemacht, die versucht haben, ihn zu tyrannisieren. Inzwischen hat er durchaus seine Methoden, um sich zur Wehr zu setzen. Er versteckt nicht, dass er sowohl an Frauen als auch an Männern interessiert ist. Sein Selbstbewusstsein hat er sich über die Jahre hart erarbeitet.

Vlad ist das Paradebeispiel dafür, was rückständige und intolerante Erziehung anrichten können. Er hat oft genug gehört und auch selbst eindrücklich und grausam miterlebt, wie man in Russland mit Schwulen umgeht und ist fest entschlossen, diese schwachen, widerlichen Wesen so ekelhaft zu finden, wie es nur geht. Bei Sebastian gelingt es ihm zu seinem Leidwesen so überhaupt nicht.

Vlad ist in der Tiefe seines Herzens ein guter Mensch und die homophoben Ansichten, die ihm eingetrichtert wurden, entsprechen nicht seiner eigenen Überzeugung. Doch sitzen sie zu tief und er kann sie nicht ablegen. Selbst die Tatsache, dass sein alter und neuer Chef Roman Demidov alles andere als ein Schwächling, sondern stark, mächtig und skrupellos – und trotzdem in Luke Whitford verliebt – ist, lässt Vlad seine Ansichten erst einmal nicht ändern.

Und das bringt ihn ganz gehörig in Schwierigkeiten, denn Sebastian tritt ihm mutig entgegen, lässt sich nichts gefallen und ist dabei noch so verdammt sexy. Noch nie hat ein Mensch derart heftige Reaktionen in Vlad ausgelöst. Dummerweise kann er durch seinen Job als Lukes Leibwächter auch Sebastian nicht aus dem Weg gehen, denn der ist ein Hausgast von Luke. So kreisen die beiden beständig um einander herum, ziehen sich an und stoßen sich ab und bieten wunderbare Unterhaltung für den Leser. Manchmal schmunzelt man über die beiden, manchmal geht es einem auch zu Herzen, wie besonders Vlad kämpfen muss – und immer sind ihre Begegnungen leidenschaftlich und explosiv.

Dieser 7. Teil der Reihe kam etwas überraschend um die Ecke, denn eigentlich war angekündigt, die Lovestory von Dominic, Lukes Kurzzeit-Lover, zu erzählen. Doch dieser Exkurs zum russischen Schwulenhasser Vlad hat sich eindeutig gelohnt, denn seine Geschichte hat mich überzeugt und berührt und ergänzt die Reihe perfekt.

Mehr dazu:

Die Serie in der richtigen Reihenfolge:

Straight Boy
Just A Bit Twisted

Just a Bit Obsessed
Just a Bit Unhealthy
Just a Bit Wrong
Just a Bit Confusing
Just a Bit Ruthless
Just a Bit Wicked


Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Homepage der Autorin

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