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Burn – Flugstunde von Aleksandr Voinov

Darum geht’s:

Um die ultramodernen Drohnen fliegen zu können, müssen die Piloten, die sie per Fernbedienung vom Boden aus steuern, ihren Körper anpassen und mit technischer Hilfe “verbessern” lassen. Chris Waters ist einer von den “Flughunden”, deren Körper mit Hightech aufgemotzt und damit quasi ein Teil der Drohnensteuerung geworden ist. Gerade als er stolz einem Kamerateam seinen Job vorführen will, gibt es einen technischen Notfall, der sich auf Chris selbst auswirkt. Auf dem Weg in die krankheitsbedingte Erholungsphase trifft er auf Cyril, der ihn offen anflirtet. Also wieso sich nicht mit ihm die Zeit vertreiben? Doch ihre Begegnung war kein Zufall.

So fand ich’s:

Chris ist ein großer Junge, der gerne mit seinem Multimillionendollar Spielzeug hantiert, fast als wäre er in einem Computerspiel. Als das ausgeklügelte System plötzlich nicht mehr so funktioniert wie geplant, muss er sich mit gesundheitlichen Problemen herumschlagen, die in erster Linie mal ziemlich unangenehm sind. Der Rückflug nach hause beschert ihm die Bekanntschaft mit Cyril, einem anderen Drohnenpiloten, der genauso cool ist wie Chris, aber eine etwas andere Sicht auf ihren Job hat und der vor allem im Bett weiß, was er will.

Diese nur 32 Seiten lange Kurzgeschichte hat alles, was eine abgerundete Story braucht. Oberflächlich betrachtet erleben wir den One-Night-Stand zweier selbstbewusster Männer. Doch dahinter steckt viel mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Gekonnt erzählt und absolut lesenswert!

Mehr dazu:

Von Aleksandr Voinov habe ich schon so einiges auf Englisch gelesen, und neuerdings gibt es auch deutsch Übersetzungen.

[Werbung] Welche das sind, kann man hier auf seiner Homepage nachlesen.

 

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