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Wo der Himmel die Prärie berührt von Rebecca Maly

Darum geht's:

Die Halbwaise Mary zieht gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit ihrem Vater, dem Wunderheiler und Prediger Joshua Jerobe, in einem Planwagen durch die Prärie. Sie träumt von einem Leben an einem festen Ort. Dieser Wunsch wird ihr aber erst erfüllt, als sich der Vater lebensgefährlich verletzt und sich dann durchringt, eine Stelle als Lehrer für indianische Waisenkinder anzunehmen.

Mary ist glücklich, endlich ein festes Zuhause zu haben und blüht in dem kleinen Dorf richtiggehend auf. Als sie sich in das Halbblut Timothy verliebt, wird sie mit neuen Problemen und Widerständen konfrontiert.

So fand ich's:

Es ist länger her seitdem ich das letzte Mal einen Western-Film angeschaut hatte. Und auch an Bücher, welche während dieser rauen Zeit spielen, erinnere ich mich nur noch schwach. Daher fand ich das Cover dieses Romans ansprechend und das Setting überaus spannend. Der Autorin ist es meiner Meinung nach sehr gut gelungen, die damalige Zeit für den Leser lebendig werden zu lassen und man sieht an den vielen Details, dass sie sich intensiv mit der damals noch recht unzivilisierten sogenannten neuen Welt beschäftigt hatte.

Was die Geschichte selbst betrifft, war sie dann doch anders, als ich aufgrund des Covers und der Kurzbeschreibung erwartet hatte. Es war spannend zu sehen, wie die beiden Protagonisten in der unwirtlichen Welt erwachsen wurden und die Entwicklungen von Mary und Timothy haben mir sehr gut gefallen. Aber wann würden sich die beiden denn endlich begegnen? Beim Lesen wurde ich ein bisschen ungeduldig, da ich auf das Aufeinandertreffen der beiden hin fieberte und für meinen Geschmack zu lange darauf warten musste.

Als dann die eigentliche Geschichte, auf die ich gewartet hatte, schließlich in Schwung kam, ging es für mich dann fast wieder ein bisschen zu schnell und zu vorhersehbar. Zum Schluss hin wurde es dann doch nochmals spannend und es gab die eine und andere überraschende Wendung.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Die Atmosphäre des Wilden Westens kommt lebendig und realistisch rüber. Es gibt spannende Abenteuer-Elemente und eine zarte Liebesgeschichte, von der ich gerne ein bisschen mehr gelesen hätte. Es war mein erstes Buch von Rebecca Maly. Aber gerade ihre Art der Beschreibungen und wie sie Atmosphäre kreiert, haben mich sehr angesprochen und ich kann mir gut vorstellen, weitere Bücher von ihr zu lesen.

Mehr dazu:

Weitere Meinungen zum Buch:
(wird ergänzt)

 


Herzlichen Dank an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar

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Titel: Wo der Himmel die Prärie berührt
Autor/in: Rebecca Maly
ISBN / ASIN:
B08QSK4NY5
Sprache:
Deutsch
Genre: historischer Liebesroman
Verlag: edel elements
Erscheinungsjahr:
2021
Medium:
eBook
Seitenzahl: 294
Klappentext- und Bildquelle sowie Buchdetails: Verlagsseite

 

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