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Melia Khalid arbeitet beim Verfassungsschutz in Düsseldorf und ist zuständig für Linksextremismus. Als ein Strategiepapier auftaucht, in dem eine Wiederbelebung der RAF geplant wird, zweifelt sie das an. Es kommt ihr merkwürdig vor, dass nur bestimmte Leute von diesem Papier wissen, viele Gruppen aber noch nie davon gehört haben. Melia ist grundsätzlich misstrauisch allen und jedem gegenüber, denn auch sie weiß von Spitzeln für den Verfassungsschutz und absichtlich verdrehten Fakten. Der Mord an einem jungen Mann, der zeitgleich geschieht, scheint eine Eifersuchtstat zu sein. Allerdings wäre diese Erklärung im Milieu der Reichsbürger und einem Mordopfer, der ein Buch über diese Gruppierung schreiben wollte, nicht zu kurz gegriffen?

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Djamal hat zwar irakische Wurzeln durch seine Großeltern, doch mit deutscher Staatsbürgerschaft, in Deutschland geboren und eher theoretischer Religionszugehörigkeit zum Islam hat er wenig Bezug zu seiner Herkunft. Das ändert sich, als er den Irak besucht und nach seiner Rückkehr ein islamistisch motivierter Anschlag in Frankreich dazu führt, dass er zunehmend misstrauische Blicke in der Öffentlichkeit erntet. Er bekommt es mit der Polizei zu tun und lernt das Gefühl kennen, mit Ablehnung behandelt zu werden.

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