Buchiges

[Monatsrückblick] … auf den August #zurückgeschaut

| NewIn |

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Für den Urlaub „mussten“ neu erschienene Bände meiner Lieblingsserien angeschafft werden, egal wie hoch der SUB sich schon aufstapelt.

Mörderisches Ufer von Viveca Sten – Andreasson #8

Das Buch ist auch schon gelesen – die Rezension findet ihr weiter unten in der Rezensionsliste.

Kurzbeschreibung
Sommer, Sonne, Segelboote – alles deutet auf perfekte Ferien hin. Doch nicht alle, die am Camp teilnehmen, können den Urlaub genießen, denn einige Kinder wer-den gemobbt und leiden unter den Gemeinheiten der anderen. Die Betreuer scheinen mit den kindlichen Machenschaften überfordert. Als eines plötzlich verschwindet, wird die Polizei eingeschaltet. Thomas Andreasson macht sich auf die Suche. Er ist zur Polizei in Nacka zurückgekehrt und freut sich, dass er sich nun wieder mit seiner Arbeit identifizieren kann. Privat läuft es nicht gut, doch um das vermisste Kind zu finden, muss er seine Probleme beiseiteschieben. Viveca Stens achter Roman ist ein Höhepunkt der Reihe: Mobbing unter Kindern, Nora Linde in einer Gerichtsverhandlung, in der sie nur verlieren kann, und ihr Jugendfreund Kommissar Thomas Andreasson, der durch private Probleme abgelenkt ist, ergeben eine unwiderstehliche Mischung. Ein Muss für alle Krimileser und Schwedenfans.

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Böse Seelen von Linda Castillo – Kate Burkholder #8

Das Buch ist auch schon gelesen – die Rezension findet ihr weiter unten in der Rezensionsliste.

Kurzbeschreibung
Die junge Rachel Esh wird tot im Wald gefunden. Sie war fünfzehn und erfror jämmerlich. Offenbar wollte sie weg von zu Hause. Böse Gerüchte machen die Runde über diese isolierte Amisch-Gemeinde im Bundesstaat New York. Aber niemand will offen sprechen. Deshalb bittet der örtliche Sheriff Kate Burkholder um Hilfe. Allein und auf sich selbst gestellt, soll sie herausfinden, was sich dort wirklich abspielt. Kate gibt sich als trauernde Witwe aus und taucht ein in eine Welt, die voller Verbrechen und Grausamkeit ist. Und in dieser Welt steht ihr der gefährlichste Kampf noch bevor: Sie muss ihr eigenes Leben retten.

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Targa – Der Moment, bevor du stirbst von B. C. Schiller – Targa Hendricks #1

Kurzbeschreibung
Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.
Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.
Ein tödliches Spiel beginnt. Wer wird gewinnen?

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Die Tote von Charlottenburg von Susanne Goga – Leo Wechsler #3

Nachdem ich Band 4 bei einem Büchertausch ergattert habe, halte ich Ausschau nach den anderen Bänden der Reihe und der dritte ist gebraucht zu mir nach hause gekommen. Er muss aber noch warten, bis die Serie komplett ist, und dann lese ich sie in der richtigen Reihenfolge.

Kurzbeschreibung
Sommer 1923. Kommissar Leo Wechsler und seine Freundin Clara Bleibtreu verbringen ihre Urlaubstage auf Hiddensee. Dort lernt Clara die Ärztin und Frauenrechtlerin Henriette Strauss kennen, eine lebhafte, charismatische Frau. Sie ist weitgereist, sozial engagiert und pflegt ein freies Liebesleben. Clara fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Doch im Herbst stirbt Henriette gänzlich unerwartet in ihrer Wohnung in Charlottenburg. Die Todesursache lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen. Leo beginnt mit seinen Ermittlungen und stößt auf merkwürdige Vorkommnisse in dem Krankenhaus, in dem Henriette Strauss gearbeitet hatte


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| Gelesen~Gehört und Rezensiert|

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Anthologien
Friends and Lovers (englisch) von Sloan Parker

Kurzgeschichten (bis 50 Seiten)
Leo Tops Aries (englisch) von Anyta Sunday – Signs of Love #1

Novellen (bis 200 Seiten)
Wenn dich der Falsche richtig liebt von Annette Czerny
Ein waschechter Cowboy von B. G. Thomas

Romane (bis 500 Seiten)
Die Herzensammlerin von Brigitte Kanitz
Murder Park von Jonas Winner
Leo Loves Aries (englisch) von Anyta Sunday – Signs of Love #1
Witches of London – Shadows Watching (englisch) von Jordan Taylor und Aleksandr Voinov
Empower yourself: Werde zum glücklichsten Menschen, den du kennst von Bahar Yilmaz
Liebe auf Bewährung von BA Tortuga – Das Recht auf Liebe #1
Mörderisches Ufer von Viveca Sten – Andreasson / Linde #8
Und ein Stern fiel vom Himmel von Brandon Witt
Böse Seelen von Linda Castillo – Kate Burkholder #8

Dicke Wälzer mit mehr als 500 Seiten

Hörbücher

Don’t Read in the Closet Favoriten
[Don’t Read in the Closet] Laser Visions von Kaje Harper (englisch) – Love’s Landscapes
[Don’t Read in the Closet] Ten Simple Tips for Surviving the Apocalypse von Cari Z (englisch) – Love is an Open Road
[Don’t Read in the Closet] Science and Fiction (englisch) von Ray Van Fox und Jordan S. Brock – Love’s Landscapes
[Don’t Read in the Closet] Window von Ali MacLagan (englisch) – Love’s Landscapes

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| Monatshighlight |

Ich habe eine Weile hin und her überlegt, ob ich ein Monatshighlight benennen kann, denn es war ein richtig guter Lesemonat für mich. Und genau das macht es auch ein bisschen schwieriger, einen einzelnen Favoriten herauszupicken. Es gab gleich mehrere Bücher, die genau meinen Geschmack getroffen haben. Da man die aber nicht direkt miteinander vergleichen kann, weil sogar Bücher aus dem selben Genre sehr unterschiedliche Aspekte betonen und verschiedene Vorlieben ansprechen, habe ich es aufgegeben, eine Nummer eins herauszupicken.

Gleichermaßen wundervoll fand ich im August:

Leo Loves Aries (englisch) von Anyta Sunday – Signs of Love #1
Witches of London – Shadows Watching (englisch) von Jordan Taylor und Aleksandr Voinov
Liebe auf Bewährung von BA Tortuga – Das Recht auf Liebe #1
Mörderisches Ufer von Viveca Sten – Andreasson / Linde #8
Und ein Stern fiel vom Himmel von Brandon Witt
Böse Seelen von Linda Castillo – Kate Burkholder #8

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| Buchflop des Monats |

Meistens gibt es ja keinen ausgesprochenen Flop, aber in diesem Monat brauche ich nicht lange zu überlegen. Wenn dich der Falsche richtig liebt von Annette Czerny war so ein Reinfall, dass es deutlicher nicht mehr geht. Ich würde mich schämen, der Öffentlichkeit sowas anzubieten.

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| Ich lese aktuell … || Ich lese was, was du nicht liest |

Die Serie „Checking Him Out“ (gibt’s nur auf englisch) von Debbie McGowan mag ich sehr gerne und freue mich über jeden neuen Band, der erscheint. Auf die aktuellste Episode „The Making of Us“, die ich gerade lese, habe ich mich aber ganz besonders gefreut, denn die beiden Nebenfiguren Jesse und Leigh stehen hier im Mittelpunkt. Die beiden sind sich in den früheren Bänden schon über den Weg gelaufen und von Anfang an war klar, dass zwischen ihnen ganz schön die Funken fliegen.

Dabei muss Jesse damit kämpfen, dass er sich wegen seines Übergewichtes als nicht besonders liebenswert empfindet und gar nicht glauben kann, dass Leigh sich ausgerechnet für ihn interessiert. Leigh selbst ist intersexuell, das heißt, weder eindeutig männlich noch weiblich. Im Englischen hat es sich wohl eingebürgert, in diesen Fällen die Anrede der Mehrzahl (also they, them usw.) zu verwenden. Das liest sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ganz flüssig und selbstverständlich im Buch. Wobei Leigh regelmäßig Probleme mit offiziellen Stellen und besonders im Krankenhaus bekommt, weil dort eine eindeutige Zuordnung verlangt wird.

Und im Deutschen? Man tut sich schwer, selbst mit der Anrede. Ich arbeite ja im öffentlichen Dienst und da wird schon länger darauf geachtet, dass nicht nur die männliche Form wie früher (als es so gut wie nur männliche Beamte gab) verwendet wird. Und weil z. B. „der Leiter bzw. die Leiterin einer Dienststelle“ auf Dauer die Sätze etwas unübersichtlich werden lässt, formuliert man zunehmend geschlechtsneutral eben dann „die Leitung einer Dienststelle“. Deshalb sind aus Studenten und Studentinnen inzwischen Studierende geworden usw.

Im täglichen Leben hat sich das aber noch überhaupt nicht durchgesetzt. Ich muss mir auch selbst an die Nase fassen, denn ich schreibe hier im Blog immer gundsätzlich „der Autor“, wenn ich mich ganz allgemein ausdrücke und keinen konkreten Menschen damit meine (ich habe inzwischen gelernt, dass sich das „generisches Maskulinum“ nennt). „Der Autor an sich“ kann dabei in meinem Verständnis auch genauso gut weiblich sein, aber schön ist das natürlich nicht, dass die Autorinnen dabei unter den Tisch fallen. Die Möglichkeiten, das mit AutorIn oder Autor*in oder Autor/in darzustellen, kennen wir ja alle sicher zur Genüge und keines davon gefällt mir richtig gut – mal abgesehen davon, dass sich Menschen wir Leigh auch da nicht wiederfinden.

Anfangs habe ich dieses Thema tatsächlich ein bisschen belächelt, wie das oft so ist, wenn man selbst nicht betroffen ist. Aber diese eigentlich leichte und auch schön zu lesende Young Adult-Liebesgeschichte hat mir da ein bisschen die Augen geöffnet. Als Kind ist es sicher einigen Menschen passiert, dass Mädchen als „der Junge da“ angesprochen wurden oder Jungs, besonders mit längeren Haaren, für ein Mädchen gehalten wurden. Das sitzt länger im Kopf und hat ganz bestimmt viele, denen das passiert ist, tief gekränkt. Und wenn einem das ein ganzes Leben lang passiert, weil man auch von der äußeren Erscheinung weder eindeutig Mann noch Frau ist? Wenn man einfach willkürlich einem Geschlecht zugeordnet wird, nur weil die Sprache es anders gar nicht zulässt? Klar ist das ein Problem einer Minderheit, aber wenn man zu dieser gehört, ist es schmerzhafter Alltag. Und während ich das Buch lese, fange ich an, mich ein bisschen mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ein paar willkürlich ausgewählte Online-Artikel zum Thema:
Nepal führt dritte Geschlechtsangabe ein (Zeit online)
Das dritte Geschlecht (FAZ online)
Brauchen wir eine genderneutrale Sprache? (Bento)
Geschlechtsneutrale Sprache (tumblr-Blog von Trans in Deutschland)
Aus Herr Professor wird Herr Professorin (SZ online)

Wikipedia-Eintrag zu „geschlechtergerechte Sprache“

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Meinen monatlichen Rückblick habe ich anlässlich der neuen Beitragsreihe #zurückgeschaut vom Blog Kejas Blogbuch ein bisschen aufgehübscht und erweitert, weil ich die zusätzlichen Rubriken von dieser Aktion gut finde. Und natürlich gehe ich auch sehr gerne bei den anderen Teilnehmern stöbern, was die so über ihren buchigen August zu sagen haben. Die Beiträge für den August findet ihr hier bei Kejas Blogbuch aufgelistet.

12 Comments

  1. Lilly Sjöberg 31/08/2017 12:18

    Hallo 🙂

    Da hattest Du ja einen erfolgreichen Monat! Ich finde „Die Tote von Charlottenburg“ hört sich echt gut an.

    Zu der Geschlechtersache… Früher, als ich sehr in der feministischen Szene drinnen war, habe ich da sehr drauf geachtet, auch lange danach noch. Inzwischen leider nicht mehr so.
    Also wenn ich in einer Gruppe bin, wo nur Frauen drinnen sind, dann achte ich schon drauf, auch die weibliche Pronomen zu benutzen.
    Sonst versuche ich es zum Teil zu umgehen. Schreib zB „Hallo Ihr Lieben“, Statt „Liebe Leser und Leserrinen“.
    Wenn ich an einen Verlag schreibe und ich da die Anrede „Sehr geehrte…“ irgendwie unpassend finde, habe ich in der letzten Zeit „Lieber Mensch von..“ geschrieben. Bin da aber auch nicht so ganz überzeugt von.

    Liebe Grüße
    Lilly erdbeertörtchen

    • Laberladen 01/09/2017 20:16

      Man merkt schon, dass viel versucht und einige Varianten verwendet werden, gerade auch bei einer neutralen Anrede im Blog / in E-Mails, aber so richtig glücklich bin ich nicht damit. Vielleicht schleichen sich geschlechtsneutrale Bezeichnungen im Laufe der Zeit auch in die deutsche Sprache ein und werden ganz selbstverständlich.

      LG Gabi

  2. Janna | KeJas-BlogBuch 31/08/2017 15:02

    Huhu meine Feine,
    bei „Targa“ bin ich ja dann mal gespant auf deine Meinung – viele begeisterte Stimmen, aber auch ein paar eher enttäuschte.

    Du schaffst immer sooooo viel zu lesen! ich ziehe meinen virtuellen Hut ;-*

    Monatsfavorit kann ich sooo nachempfinden! august waren bei mir auch wirklich viele feine Bücher & ich kann mich absolut nicht entscheiden! Und was war ich bei deinen Tweets zu deinem Flop froh, mich gegen das Lesen entschieden zu haben!

    So schön das du bei deinem aktuellen Buch so viele Artikel zu dem Thema verlinkt hast! Fängt bei uns in der Krippe schon an – ein Junge hat längere Haare und immer einen Zopf, neuen Eltern die ihn noch nicht kennen kommen dann gern mit einem „Was, das ist ein Junge, aber…“ Leider ist dieses feste Bild, wie Geschlechter optisch aussehen sollten, bis heute tief verwurzelt.

    Ich werden dich für unseren morgigen Rückblick dann schon mal verlinken & wünsch dir noch einen feinen Nachmittag :-*

    • Laberladen 01/09/2017 20:21

      Im Nachhinein wundert es mich fast schon, dass ich als Kind immer Cowboy oder Polizist sein durfte und nie Prinzessin sein musste. Das macht ja manchen auch heutzutage noch Probleme, wenn z. B. ein Junge ein Kleid anziehen, lange Haare haben oder Nagellack tragen möchte. Da braucht es offensichtlich noch viel Veränderungen, bis man die Leute so sein lässt, wie sie sind und sie nicht in ein Korsett zwängt. Wer so ist wie die Mehrheit, der sieht oft gar nicht, dass man mit den festen Vorstellungen, die man hat, anderen Leuten auf die Füße tritt.
      Schade, dass das auch heute noch so ist.

      An Targa lese ich fleissig und warte noch darauf, dass es mich überzeugen kann.

      LG und ein wundervolles Wochenende!
      LG Gabi

  3. jacquysthoughts 01/09/2017 18:25

    Ich finde diese geschlechtsneutralen Begriffe auch schwierig, zumal unsere Sprache das oft einfach nicht hergibt. Im deutschen gibt es ja nicht mal ein Pronomen, was man da nutzen kann, weil „es“ einfach für Gegenstände reserviert ist und für Menschen damit mehr als abwertend ist. Ich habe letztes Semester eine Hausarbeit über einen Roman mit einer transgender Protagonistin geschrieben und mich dafür auch etwas mit Themen in der Richtung beschäftigt. Wirklich nicht leicht, dafür eine gute Lösung zu finden. Dass das Probleme bei Papierkram gibt, kann ich mir vorstellen, wobei mir eigentlich oft unklar ist, wofür bei sowas überhaupt eine Geschlechtszuordnung verlangt wird. Schön, dass dir das Buch da etwas die Augen geöffnet hat. Genau für sowas lesen wir doch 🙂

    • Laberladen 01/09/2017 20:26

      Ja, da hast Du absolut recht – neben guter Unterhaltung hat mir das Buch dieses Thema so ganz nebenbei ein bisschen näher gebracht, mit dem ich mich sonst wohl nicht beschäftigt hätte. Ein schöne Nebenffekt.

      Ich kenne so krampfhafte Gespräche, wenn sich das Gegenüber nicht sicher ist, ob „du“ oder „sie“ angebracht ist und dann auf „man“ oder „wir“ ausweicht. So ähnlich stelle ich es mir vor, wenn man wirklich versucht, z. B. im direkten Gespräch mit intersexuellen Personen eine Geschlechterzuordnung zu vermeiden. Das braucht dann wohl viel Routine und Toleranz auf allen Seiten 😉

      Man muss ja z. B. bei Onlineshops immer angeben, ob Mann / Frau, damit in den Anschreiben die Anrede korrekt ist. Da gibt’s auch keine dritte Möglichkeit oder eine neutrale Variante. Ist mir vorher auch nie aufgefallen.

      LG Gabi

      • jacquysthoughts 01/09/2017 21:16

        Stimmt, das mit dem siezen ist ein guter Vergleich. Da wechsel ich teilweise einfach mittendrin, wenn ich unsicher bin und bei Pronomen soll das ja möglichst nicht passieren. Sicher anstrengend, wenn man sich jeden Satz erst mal genau überlegen muss, damit er nicht falsch herauskommt.
        Ja, richtig. Wobei ich aber wirklich nicht verstehe, wieso eine Anrede da überhaupt nötig ist. Ich finde es völlig ausreichend, wenn der Name draufsteht. Wenn man das in dem Kontext betrachtet, finde ich es schädlicher als dass es irgendjemandem etwas bringt.

        • Laberladen 03/09/2017 20:36

          Sicher ist manches so wie es ist, ohne dass man ernsthaft darüber nachdenkt und es auch mal in Frage stellt. Inzwischen ist auch z. B. die Diskussion von Toiletten für alle, ohne Trennung nach Frau und Mann (gibt’s z. B. oft schon an Autobahnen), aufgekommen.
          Es ist sicher gut, über viele Dinge nochmal nachzudenken und neu zu bewerten und auch wenn es ein langer und langsamer Prozess ist, geht der Weg meiner Meinung nach schon in die richtige Richtung.
          LG Gabi

  4. kleinewelle 01/09/2017 22:36

    Hallo,
    wenn man nur einen Flop im Monat hatte, war dieser doch erfolgreich. 🙂
    Zur der Sache mit der Anrede muss ich zugeben, dass ich da auch nicht so häufig drüber nachdenke. Meist ist es mir einfach zu lästig immer die männliche und weibliche Form zu schreiben und nutze deshalb nur eine. Aber du hast vollkommen recht, man denkt gar nicht darüber nach was denn mit den Menschen ist, die sich nicht so einfach in ein Geschlecht drängen lassen wollen oder können. Ich werde jetzt wohl öfter darüber nachdenken, wenn ich wieder einen Text schreibe. 🙂 Danke dafür. 😉
    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

    • Laberladen 03/09/2017 20:38

      Hallo Diana,
      vielleicht findet sich auch eine schöne Anrede, die neutral ist und die sich einbürgert. Ich hab bis jetzt auch eine perfekte Lösung, aber wenn man sich des Problems bewusst ist, ist das immerhin schon mal der erste Schritt.

      LG Gabi

  5. felia (libraryoflittleworlds) 30/09/2017 12:36

    Liebe Gabi,

    Wow, was für ein langer und ausführlicher Monatsrückblick.
    Ich liebe es total mir solche Rückblicke durchzulesen und der Aufbau von deinem gefällt mir wirklich wahnsinnig gut!
    Zwar muss ich zugeben, dass ich kein einziges der Bücher, die du hier vorgestellt hast nicht kenne, aber es ist doch immer wieder schön seinen Horizont zu erweitern 😉

    Es ist echt heftig wie viel zu im Monat zu lesen geschafft hast!
    Ich wäre auch gerne so eine eifrige Bücherverschlingerin, wie du, aber ich schaffe wegen Schule usw. oft nicht mehr als 4 Bücher im Monat 😉

    Alles Liebe,
    Felia <3

    • Laberladen 30/09/2017 14:55

      Liebe Felia,
      und wenn man so viele Bücher liest wie ich, hat man trotzdem immer noch das Gefühl, es gäbe noch viel mehr, die man hätte lesen wollen und man schafft nicht alles.
      Wenn Du die vier Bücher im Monat genießt und Deinen Spaß daran hast, ist das alles, was zählt. Und weit über dem Durchschnitt ist das immer noch.

      LG Gabi

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